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MAK

Full text : Monatszeitschrift II (1899 / Heft 10)

Materialien zusammenwirken. Die

schon erwähnte grosse Spiegelscheibe,

 mit ihrem interessanten

Durchblick nach dem Musiksalon,

ist in einen ansehnlichen Rundbogen

 aus Stuckmarrnor (egyptische

 Sorte) gefasst. Als Bekrönung

dient diesem Bogen die von der

Jubelausstellung her bekannte

Gruppe der drei Crrazien (von

Stephan Schwartz) auf einer von

zweiDelphinen begleiteten Muschel.

Die mittlere steht mit dem Rücken

heraus und legt die beiden Hände

auf die Schultern ihrer Schwestern.

Die Köpfe neigen sich seitwärts

auseinander, wie volle Rosen in

einem Strauss. Die Bogenfüsse

stehen auf Kämpfern, die dem durchlaufenden

 Gesimse entsprechend

aufsetzen, und zwar auf zwei Dreiviertelsäulen

 aus echtem, braunviolettem,

 hellgeflammtem Marmor .

in patinirterBronzernontirung. Diese

Säulen stehen auf Füssen, welche

gleich hoch wie die Kaminöffnung,

diese zwischen sich fassen. Sie sind j

sehr hübsch detaillirt, stehen auf '

Löwentatzen, haben oben kleine

Eckvoluten und in ihren Füllungen l

Reliefbilder von sitzenden, sich

wärmenden Frauen. (Alles Bronze, l

nach Matschs Zeichnung von Georg '

Klimt gegossen.) Der Sockel des j

Kamins entspricht wieder dern

durchgehenden Wandsockel. Die i

Kaminplatte ist dieselbe schön

gemischte breche violette, aus der 

die Platten der vier Credenztische 

gemacht sind. Das Kamingitter symbolisirt

 das Züngelndel quaknende Henne alsßeleuchtungstrügervon ProfJ-ler
            
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