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Full text: Monatszeitschrift III (1900 / Heft 4)

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C. R. Ashbee, Wandknsten mit Schreibpult, Eiche und Kupfer-Repoussä-Arbeit 
 
übergebene zeichnerische Anleitung ist. Er ist eben früher erzogen 
worden, daher muss man ihm nicht in jedem einzelnen Falle alles von 
neuem sagen. Er versteht nicht nur sein enges Metier, er ist nicht allein 
Goldschmied oder Kunstschreiner, man kann seiner Selbständigkeit vertrauen. 
Das ist eine der Lehren, die gerade Deutsche aus der Arbeitsrnethode 
Ashbees ziehen sollten. 
Die mitgegebenen Illustrationen bringen Bilder aus den verschiedensten 
Arbeitsgebieten. Interessant ist die zusammenhängende einheitliche Speise- 
zimmerwand mit der schönen Verbindung von Credenz und Kamin. Die 
Kamine, die so angenehm in England an Stelle unserer Öfen treten, und 
deren gesundheitlicher Wert von jedem Arzt bestätigt wird, bieten natürlich 
viel Möglichkeit zur künstlerischen Decoration. Die Platten aus blauem, 
emaillirtem Stein, die den Feuerplatz umgeben, wirken im Verein mit 
der in Silber ausgeführten Umrahmung ungemein freundlich. Die Malerei - 
auf Holz - zeigt eine helle, freudige Landschaft. Von den Einrichtungs- 
stücken erscheint besonders ein Musikkästchen aus weisser Eiche, mit 
gehämmertem Eisen verziert und der 
Schreibkasten aus grünem Holz, mit den 
Glasfenstern und der vielleicht allzureichen 
malerischen Verzierung bemerkenswert 
durch die geistreiche Zeichnung. 
Von den Kupfergeräthen ist die Haus- 
thüre mit den Emblemen der „Guild" vor 
_  allem zu erwähnen. Auch einige der ver- 
c. R. Ashbee, Bronzeschale goldeten Kupferaufsätze und Applicationen 

	        
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