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C. R. Ashbee, Wandknsten mit Schreibpult, Eiche und Kupfer-Repoussä-Arbeit
übergebene zeichnerische Anleitung ist. Er ist eben früher erzogen
worden, daher muss man ihm nicht in jedem einzelnen Falle alles von
neuem sagen. Er versteht nicht nur sein enges Metier, er ist nicht allein
Goldschmied oder Kunstschreiner, man kann seiner Selbständigkeit vertrauen.
Das ist eine der Lehren, die gerade Deutsche aus der Arbeitsrnethode
Ashbees ziehen sollten.
Die mitgegebenen Illustrationen bringen Bilder aus den verschiedensten
Arbeitsgebieten. Interessant ist die zusammenhängende einheitliche Speise-
zimmerwand mit der schönen Verbindung von Credenz und Kamin. Die
Kamine, die so angenehm in England an Stelle unserer Öfen treten, und
deren gesundheitlicher Wert von jedem Arzt bestätigt wird, bieten natürlich
viel Möglichkeit zur künstlerischen Decoration. Die Platten aus blauem,
emaillirtem Stein, die den Feuerplatz umgeben, wirken im Verein mit
der in Silber ausgeführten Umrahmung ungemein freundlich. Die Malerei -
auf Holz - zeigt eine helle, freudige Landschaft. Von den Einrichtungs-
stücken erscheint besonders ein Musikkästchen aus weisser Eiche, mit
gehämmertem Eisen verziert und der
Schreibkasten aus grünem Holz, mit den
Glasfenstern und der vielleicht allzureichen
malerischen Verzierung bemerkenswert
durch die geistreiche Zeichnung.
Von den Kupfergeräthen ist die Haus-
thüre mit den Emblemen der „Guild" vor
_ allem zu erwähnen. Auch einige der ver-
c. R. Ashbee, Bronzeschale goldeten Kupferaufsätze und Applicationen