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Full text: Monatszeitschrift II (1899 / Heft 12)

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Ländern der Monarchie gewesen zu sein. Manche Namen kommen in 
den Listen wiederholt vor, die Würth oder Wirth, welche ein wahres 
Goldschmiedegeschlecht gewesen sein müssen, nicht weniger als 
dreizehnmal. Von Lebens- 
lauf und Werken der hervor- 
ragendsten Wiener Silber- 
schmiede ist nicht eben viel 
bekannt geblieben. Einer der 
hervorragendsten Künstler 
in Edelmetall wird wohl 
Anton Matthias Domanek 
gewesen sein. Er ist zu Wien 
am 21. April x7t3 geboren, 
daselbst am 7. März 1779 
gestorben. Er war Bildhauer 
und Graveur, Mitglied der 
Maler-Akademie und seit 
1767 Director der Graveur- 
schule. Obwohl demnach 
der hohen Künstlerschaft an- 
gehörig, erscheint er in den 
Acten als Gold-Galanterie- 
Arbeiter und wird in einem amtlichen Berichte als „ein allhiesiger 
sich Künstler benambsender Goldarbeiter" bezeichnet. Von Domanek 
 
lgnaz Joseph Wünh, 1795 
 
Ignaz Joseph Würth, 1782 
stammt das sogenannte Nachtzeug der Kaiserin Maria Theresia im 
kunsthistorischen I-Iofmuseum zu Wien. Es besteht aus dreiundfünfzig 
für Toilette und Frühstück bestimmten Stücken, in etwas schwerem
	        

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