MAK

Full text: Monatszeitschrift III (1900 / Heft 8)

Triptychon 
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Arbeiten Brangwyns in der wunderbaren Schönheit der Farbenstimmung 
liegt. Alles, was in der monochromen Wiedergabe kalt, formell, ja 
unwohnlich erscheint, ist in der farbigen Wirklichkeit ungemein reizvoll und 
einladend. 
Die Grundidee des ganzen Raumes ist, eine möglichst vollkommene 
Harmonie zwischen dem malerischen und structiven Theil des Raumes 
herzustellen. Das gemalte Fries und die in regelmässigen Zwischenräumen 
angebrachten, die zwölf Monate vorstellenden Panneaux sollen möglichst zur 
Geltung kommen, ohne sich dem Beschauer ungebürlich aufzudrängen. Zu 
diesem Zwecke sind an der Wand, zwischen Fries und parkettirtem Fuss- 
boden in gleichen Abständen breite, verticale Streifen von Holzverkleidung 
angebracht, in deren Mitte die Panneaux eingelassen wurden. Die Felder 
zwischen diesen Streifen sind mit einer glatten, warm bräunlich-grauen 
Tapete bekleidet, ungefähr von dem Tone des Taubengefieders. Das Bett, 
der Toilettetisch und die anderen Möbelstücke sind äusserst einfach in der 
Form, in reinstem Stile, aber ohne jede Affectation. Kirschbaumholz ist das 
Material, und die schönen Texturlinien sind, wie man aus den Photographien
	        
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