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Full text: Monatszeitschrift III (1900 / Heft 9)

Der Bücherzuwachs zählte 
x46 Werke in 502 Bänden, so 
dass die Bibliothek auf 2490 
Werke (4894 Bände) gewach- 
sen ist. 
Im januar und Februar 
des Jahres X899 wurden vier 
öffentliche Vorlesungen ver- 
anstaltet. 
Für Preisausschreibun- 
gen stand dem Museum der 
von der Handels- und Ge- 
werbekammer zugewendete 
Betrag von 680 fl. zur Ver- 
iügung. Die Concurrenzen und 
ihre Ergebnisse waren: 
-_„-1,9-,!- 1. Thürklopfer, in Bronze 
"' ' ' gegossen und ciselirt. Erster 
Preis, 200 Kronen: Josef 
Hirsch in Prag; zweiter Preis, 
x50 Kronen: Emanuel Fuchs 
in Prag; dritter Preis, r 00 Kro- 
nen: josefMls in Zizkov. z. „Ex 
libris" für die Bibliothek des 
kunstgewerblichen Museums 
der Handels- und Gewerbe- 
kammer in Prag. Erster Preis, 
x00 Kronen: Frau Anna 
Bouda; zweiter Preis, 80 Kro- 
nen: Johann Benes; dritter 
f _ 1 Preis, 60 Kronen: I-LBöttinger 
Wandschrank, entworfen und ausgeführt in der Grossherzogliehen und die uthographische An" 
Kuimgewei-besebule zu Karlsruhe staltAJ-Iaase in Prag.3.Wand- 
console (zur Aufstellung eines 
Zierobjectes). Erster Preis, x20 Kronen: Anton Mära, Königliche Weinberge; zweiter 
Preis, x00 Kronen: Josef Malina in Prag; dritter Preis, 80 Kronen: Wenzel Autos. 
4. Blumentopf (cache-pot) in gebranntem, unglasirtem Thon ausgeführt. Erster Preis, 
x60 Kronen: Frau Anna Bouda; zweiter Preis, 120 Kronen: Anton Mara; dritter Preis, 
80 Kronen: Frau Anna Bouda. 
Ausserdem wurde durch Vermittlung der Museumsverwaltung für die Besucher der 
Bibliothek eine Concurrenz auf ein „Ex libris" für die Bibliothek der Handels- und Gewerbe- 
kammer ausgeschrieben; der erste Preis wurde doppelt ertheilt und zwar den Herren 
J. Malina und J. Beneä. 
ÜNCHEN. DAS NEUE KÜNSTLERHAUS. Fünfzig Jahre ist der Plan m, ein 
Münchener Künstlerhaus zu bauen. Viele Entwürfe sind gemacht worden. Das 
Executiv-Comite hat im Laufe der Jahre durch den Tod manches Mitglied verloren, bis 
endlich im Jahre 2900 das Haus und die Einrichtung vollendet ist. Aber es hat sich 
wohl Niemand mehr recht gefreut mit dem Hause und seinen farbenprächtigen Räumen, 
zu deren Entstehung Franz Lenbach Pathe war. Nun, da das Haus fertig ist, Fällt 
einem auf, wie wenig man es braucht. Ein täglicher Sammelpunkt der Künstlerschaft wird 
es nicht sein, es hat ja kaum zwei Räume, die häufige Benützung vertragen. Man wird
	        

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