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Full text: Monatszeitschrift III (1900 / Heft 12)

Aldin und John Hfibial, Modell-Kinderzimmer 
von Pleönik. Auch Lemmen und Van Rysselberghe sind sehr brauchbar. Das Larisch'sche 
Buch ist jedenfalls sehr anregend, wenn auch für den Lernenden nicht ohne Anleitung 
zu benützen. 
IENER KÜNSTSTICKEREIEN." Unter diesem Titel hat im SchrolYschen 
77 Verlage (Wien) soeben ein von der Direction des k. k. Österreichischen Museums 
angeregtes Vorlagenwerk zu erscheinen begonnen, das einem dringenden Bedürfnisse 
abhelfen wird. Die Moderne hat den ewig-weiblichen Drang zu Handarbeiten womöglich 
noch gesteigert, aber damit auch die Talentlosigkeit der Allerwelts-Musterzeichner heraus- 
gefordert. Das von Dr. Moriz Dreger geleitete Werk, dessen erste Lieferung nun vorliegt, 
will helfen, aus dieser Verwilderung herauszukornmen. Die darin propagirte Kunst soll eine 
wienerische sein; das Wiener Talent und Temperament war ja immer fruchtbar genug 
und auch suggestiv über die Wiener Bannmeile hinaus. Darum steht die Redaction in 
Fühlung mit der k. k. Fachschule für Kunststickerei in Wien und es ist als leitender 
Gesichtspunkt aufgestellt, nur wirklich ausführbare und für das Material gedachte Entwürfe 
zu bringen. Unter den entwerfenden Künstlern finden wir einstweilen die Namen Josef 
Hoffmann, Adolf Böhm, Alfred Roller, Koloman Moser, Professor Johann Hrdlicka, J. M. 
Auchentaller, G. v. Kempf, J. Plec'nik und andere modern gesinnte Architekten. Manche 
in den ersten Heften erscheinende bemerkenswerte Entwürfe sind bereits in der Schule 
ausgeführt worden, und solche ausgeführte Arbeiten werden, wo dies ein technisches 
Interesse hat, auch in Abbildung gebracht werden. Bei der ganzen Zusammenstellung des 
69'
	        
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