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Full text: Monatszeitschrift V (1902 / Heft 2)

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Anbetung eri-ieiiien. - wenn m!!! in 
unsrer Zeii übtrhlupl ndeii Alure 
errieiiiere. Da: Schweigen iSl die 
Eieineni, in deni sich die grussen 
Dinge bilden, uni zulerzevdmiiiiiiiiien 
und riiijeeudich, empor zu inuerien 
w du Lichl des Leben}. das sie be- 
lierreeiien eduen. Nieiii nur Winieirn 
der seiiweigeniiie, nein, iue hedeuiene 
den Meneeiien, die ieii kennen gelernt 
hzhe. und euch die schleduesten Di- 
pidiiiiieii und siriregen unier ihnen. 
enthielten sich steu du Schwitzen: über des, was sie piuuen und 
schufen. Und xuch du, venuch: doch in deinen mnen, kleinen Nmdn 
nur einen Tzg. d ne Zunge eiiu lll iiniien - und wie viel uirer 
werden dir ini nlchslen Tlge deine Pune und Pdieiiien sein] Welch: 
Trümmer und welchen Unlh: heben doch diese stummen Arbeiter in 
dir weggefcgl, Wlhrend der iinniiiee und der Aussenwelr nieiir ineiir 
tilldrillgi Des Wdri iei nur zu im, nielii wie der Fnnlosc slgte, die 
Kunei. die Gedenned zu verbergen, eiindern dieKunsl, S19 aufzuheben 
und zu ereiiexen, 5D d!!! gir lliChlS zu verbergen hlexbl. Auch lilS Wdri 
ist gross, eiier ÜIS Sigi nieiii, dßs ee nieiiie Grbsscres eine. Wie die 
Schweizer Inschrift es bestätigt, iei Reden Silber, irrer Schwelgen 
sind. oder beeier geeiigie dneweri geiiorr der leii. du Schweigen der 
Ewigiieii I „Die Bienen arbeiten nur in der nuniieliieii, der ceddnxe 
irheiiei nur in der siiue und die Tugend iiii Verborgenen" . .. 
Man ghube nur j: nieiii, die Wdri diene den wiriiiieiieii Mineilungen 
rwieeiieii irieneeiiueiien Weeeri. Die Lippen iidei die Zunge xonned 
die seexe nur dlrslcllerl. wie z B. eine ziirer ddei eine Kiiildgenunirner 
ein Bild ven Meiniineii darslcl , lbCf eebeid wir UMS wiixlieii HWIS zu 
sagen heben, niuieeii wir eeiiweigen; und wenn wir in sdlerien Augen- 
 
 
Melchior Lechter, Die zwei ersten Seitzn aus Maurice Maeterlinck, „Der Schatz der Armen" 
zur Hebung des künstlerischen Geschmackes im Buchgewerbe thun können, 
bei Verlegern und Druckern, noch wenig Sinn dafür vorhanden. Allerdings 
mehren sich die Anzeichen, dass es allmählich damit besser werden wird. 
In den folgenden Betrachtungen sollen die Hauptwerke der neuen 
deutschen Buchkunst nach den Künstlern, die ihre Drucklegung und Aus- 
stattung geleitet haben, zusammengestellt und an den Schluss Proben 
aus Büchern gesetzt werden, in welchen die neuen künstlerischen Druck- 
schriften der beiden letzten Jahre verwendet worden sind. 
Die ersten Bücher, in denen sich Johann Vincenz Cissarz, ein Mitglied 
der jungen Dresdener Künstlergemeinschaft, bethätigt hat, waren die Gedicht- 
bücher von Avenarius „Stimmen und Bilder" und „Wandem und Werden". 
Der Künstler entwarf dafür kleine landschaftliche Vignetten in kräftigen 
Linien und guter Tonwirkung. Weiter zeichnete er, ebenfalls für Diede- 
richs' Verlag, Kopfleisten für Batkas „Musikalische Streifzüge" und 
kleine Füllomamente und Einfassungen für die „Häusliche Kunstpflege" von 
Schultze-Naumburg. Im vorigen Jahre erhielt er dann den Auftrag, den 
Katalog der Ausstellung des Deutschen Buchgewerbe-Vereins auf der Pariser 
Weltausstellung ornamental zu schmücken und überhaupt die ganze Druck- 
legung zu leiten. Der Künstler und die Druckerei von Breitkopf 8: I-Iärtel 
haben dieses Katalogbüchlein zu einem kleinen typographischen Meister- 
werk zu gestalten gewusst. Sein Hauptreiz ist die Verwendung frischer, 
heiterer Farben, in denen, von Capitel zu Capitel wechselnd, die Kopftitel und 
Zierleisten ausgezeichnet worden sind. Der Versuch, die Zeileneinzüge der
	        

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