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Full text: Monatszeitschrift V (1902 / Heft 2)

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soll man sie eher eine deutsche oder eine lateinische Schrift nennen. Von 
der lateinischen Schrift geht sie in ihren Grundzügen aus, nähert sich aber 
der deutschen Schrift, weil alle Bogenlinien und Rundungen eckig gemacht, 
gebrochen sind. Und doch ist sie 
in ihren Einzelheiten der Antiqua 
noch so verwandt, dass man mit 
gutem Erfolg den Versuch wagen 
durfte, die französische und die eng- 
 
  
i-Jriui Iltiu Jllrß m! rln bcrzunium vrrllullzulltix 
lische Ausgabe des Kataloges in ämmvräaikmämmmlißami 
dieser Type zu drucken. Ausser- rugzshmflrnsgäxinwäiuliälmwmgngnazmmaär 
ordentlich klar und deutlich sind wnmmmmäflmnrgänfriwnfxdgäf: l 
auch die Versalien dieser Schrift; äyufmnffmwäßvwmjgmfgglmmt 
die in Versalien gesetzten Uber- mmmmfmmfmßgßzffmfrfm 
Schriften und Titel des Amtlichen mmwßfnfnfäßmäßßßßfnß 
Kataloges bieten dem Auge nichts Emßfxmßwmäämßßfß 
Fremdes wie jeder Versaliensatz Ü... m. mnßgßääimmiiwiiifisw i." 35 
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aller bisherigen Fracturschriften, mmmiww mm in lllllllßm m m: am 
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sondern sie sind schnell und leicht vimwmm wir m" rwww "mm-ß I-wvm 
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zu uberblicken. Mit dieser durch- M333?" "fmwgvlgmgßrfga, im 
aus originellen Schrift ist Jedenfalls fugßßuf,"mfjf„fffffm'mnm" f,}'""„n'„l"'„'f,;2 
eine gut brauchbare neue „deutsche " gwgzgmgggwmuwrrgmgxr: 
Druckschrift ge-Sßhatfen, die im ääämßmühüäiäiääßääääifääiäßäiäf 
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compressen Satz ein ruhiges gleich- vnhlnvunnurmunuhllumstuunimlnnnrmuntauurnux 
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massiges Schriftbild ergibt. Das .„_ 
 
amtliche „Archiv für Post und 
Telegraphie" wird seit Anfang 
vorigen Jahres in der Schillefschen 
SChfift, aber in einem etwas Vef- Hupp-Schrift, Seite 1 aus dem Jahresbericht der 
änderten schlankeren Schnitt ge_ Typographischen Gesellschaft München 189911900 
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druckt. 
Die künstlerische Ausstattung des Amtlichen Kataloges hatte die 
Reichsdruckerei dem jungen Münchener Künstler Bernhard Pankok anver- 
traut. Pankok hatte sich vorher im Buchgewerbe bethätigt mit Zeichnungen 
in der Münchenermlugend", mit dem anrnuthigen Buchschmuck für das sehr 
hübsch ausgestattete Programm des Niederrheinischen Musikfestes in Düssel- 
dorf (Düsseldorf, Schwann, 1896) und mit den Vignetten und dem Einband 
für das „Goldene Buch des deutschen Volkes an der Wende des Jahrhunderts" 
(Leipzig, 1.]. Weber, 1899). 
Die Schillefsche Schrift und der Buchschmuck Pankoks haben den 
Reichskatalog zu einer vornehmen, des Deutschen Reiches würdigen 
Publication gestaltet. Pankok hat die Titelblätter, die Kopfvignetten für die 
einzelnen Abtheilungen der Ausstellung, die kleinen Schlussomamente, den 
Einband und das Vorsatzpapier gezeichnet und auch die Anordnung des 
Satzes geleitet. Der l-Iauptreiz seines Buchschmuckes besteht in den
	        

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