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MAK

Full text : Monatszeitschrift V (1902 / Heft 6 und 7)

Bilde oben die Übergabe

des Briefes an den Schiffer,

der die Fahrt zu dem Geliebten

 machen soll; im n,"Vmgyyuqgn"mqfmunmi-Mittelfelde

 die Rückkehr 'nmrnrnii1I11it-"lfltlxnl1n1s

Demophons aufdemSchiffe; ' '

das letzte Feld zeigt Phyllis

an einem Baume erhängt _1 ,

und daneben den zurück- k 9 "san-ffr

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armte er den Baum, der

auf der Stelle frische Blätter

trieb. Bemerkenswert wäre

noch eine Einzelheit, welche

die im Vergleiche zu den

Illustrationen derverwandten b

Pariser Handschrift etwas Komm, animae(cod_ 2705,

freiere Variierung der Hauptund

 Nebendarstellungen im Wiener Exemplar betrifft. Anlass zu dieser

Bemerkung bieten die genauen, von Durrieu und Marquet de Vasselot veröffentlichten

 Angaben über die Feldersujets auf dem ersten Bilde des Pariser

Manuskripts (Penelope an Odysseus). Auf dem grössten der drei Felder sieht

man am Meeresstrande Penelope, die einem Schiffer ihren Brief übergibt;

ihr langes, zahlreiche Falten werfendes Kleid ist bis zur Höhe der

Hüften geöffnet. Der Schiffer verneigt sich vor ihr, um sie zu grüssen; eine

tief zurückweichende Landschaft bildet die Staffage. Das zweite kleinere

Bild veranschaulicht die Übergabe des Briefes an Odysseus durch den Boten;

in einem weiteren kleinen Bilde links Penelope schreibend. Die Wiener Handschrift

 zeigt hingegen auf dem Hauptbilde Penelope schreibend, auf den drei

kleineren Darstellungen links die Heroine: 1. bei der Arbeit an dem Gewebe,

durch die sie die Freier täuscht; 2. im Gespräch mit einem alten Manne;

3. den aus dem Schiffe gestiegenen Odysseus begrüssend. Wie man sieht,

hat der Illustrator der Wiener Handschrift die Feldereinteilung zwar variiert,

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