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MAK

Full text : Monatszeitschrift VI (1903 / Heft 2 und 3)

entworfen von W. Morris,

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gegenstände, welche eher für die Rüstung eines Wikings als für die Toilette

einer modernen Dame gemeint erscheinen.

Dass Mr. 8: Mrs. Arthur Gaskin sich in ihrer Goldschmiedearbeit nicht

auf zierliche Kleinigkeiten beschränken, ist aus dem herrlich ausgeführten

„Sir Galahad"-Becher zu ersehen, dessen wundervoller Arbeit leider keine

Photographie gerecht werden kann. Das Stück ist aus ziseliertem und reich

emailliertem Silber und mit Lapis lazuli dekoriert. Der Entwurf ist durchaus

mittelalterlich, in Einklang mit den Motiven aus der Gralsage, welche den

Becher ringförmig als Emailbilder umgeben. Der um den Fuss des Bechers

ciselierte Spruch hat gleichfalls Bezug auf des Ritters Galahads Suche nach

dem heiligen Gral. Das ganze Stück ist ein Beispiel von Präraphaelitismus

auf Goldschmiedekunst angewandt. Eine reizende Arbeit ist der hier reproduzierte

 Gürtel aus glattem, dunkelgrünem Leder mit Kupferornamenten von

Charles A. Rogers. Das Gehänge in der Mitte des Rahmens ist aus Silber

mit Emaildekor und einem Perltropfen.

Was Tisch- und Zierglas betrifft, sind nur wenige Stücke in dieser Ausstellung

 zu sehen, und unter diesen ist nur der Schaukasten von J. Powell 8c

Sons von irgendwelcher Bedeutung. Die Trinkgläser und Wein- und Likör-Flaschen

 dieser Firma zeichnen sich durch die schöne Qualität des Glases

und die absolut tadellose Klarheit und Reinheit der Ausführung aus. Die
            
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