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MAK

Full text : Monatszeitschrift VI (1903 / Heft 2 und 3)

Ausstellung des Vereins für deutsches Kunstgewerbe in Berlin, Ecke eines Privaxkonmrs von Architekt

Max Salzmann jr.

wieder. Ausgestellt sind auf den Wandetageren und Postamenten kleine

Bronzen und Porzellanvasen und in vier freistehenden Vitrinen Goldschmiedearbeiten.



Den weiträumigen zweiten l-Iauptsaal am anderen Ende der Ausstellung

hat Grenander durch einen luftigen, vielfach durchbrochenen Holzeinbau in

zwei ungleiche Hälften gegliedert. Durch einen grossen figürlichen Wandfries

 von Richard Guhr, durch einen Wandbrunnen und zwei steinerne Ruhebänke

 ist diesem grössten Raum der Ausstellung ein monumentaler Charakter

verliehen worden. Sehr hübsch ist besonders eine der beiden Bänke aus

gelblichem Stein, die Schrnarje in schweren, nur wenig bewegten Formen

sehr glücklich aus einem Stück modelliert hat. Von dem Hintergrunde aus

blauem und grauem Mosaik hebt sich als oberer Abschluss der Bank ein

Marmorrelief desselben Künstlers wirkungsvoll ab.

Die übrigen Ausstellungsräume sind durch Zwischenwände und Einbauten

 äusserst geschickt in dreissig kleinere Zimmer und Gänge eingeteilt

worden. Dadurch ist sowohl für die Zimmereinrichtungen und einzelne

Möbel, als auch für die Hausgeräte und kleineren kunstgewerblichen Gegen-
            
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