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Full text: Monatszeitschrift VI (1903 / Heft 5)

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hingebungsvoller Lehrer, 
der alles daran setzt, 
seinen Schülern Form- 
gewandtheit und alle 
Kenntnis von Technik 
und Material beizu- 
bringen und das persön- 
liche Schöpferische in 
ihnen zu entwickeln. 
Gleichmässig treibt erdas 
Figurale mit ihnen nach 
der Natur, wie das prak- 
tische Schaffen. Stets hat 
Schwartz tüchtige inter- 
essanteIndividualitätenin 
seinerSchule gehabt, wel- 
che schon in jungen jah- 
ren die besten Hoffnun- 
gen erweckten, so auch 
jetzt. Voran steht Otto 
Hofner, dessen Porträts, 
Schmuckarbeiten und 
Gebrauchsgegenstände 
schon vor zwei Jahren 
fesselten. Diesmal hat er 
eine weibliche Büste in 
Marmor mitOnyx, Kupfer 
und Perlmutter geliefert, 
alles eigene Arbeit, die in 
Auffassung, Durch- 
führung und farbiger 
Wirkung weit über die 
übliche Schülerleistung 
hinausragt; Hofners Viel- 
. . . . . Ausstellung der Wiener Kunstgewerbeschule, Reformkragen. Klöppel- 
Semgkelt "Wüst 59m9: technik, gezeichnet und ausgeführt von Margarete L'A]lemand, Hrdliöka- 
von Krupp angekaufte, Schule 
elektrische Lampe und 
eine Kollektion von Plaketten, mit einem gelungenen Porträt Myrbachs. 
Er wird sich demnächst selbständig machen, vorher aber noch sich in der 
Welt umsehen können, dank einem Reisestipendium, das ihm wie den Schülern 
und Schülerinnen: Neuwirth, Schuiinsky, Emmel, Mallina, Benirschke, 
Kucharzyk anlässlich dieser Ausstellung aus dem Rothschildfonds verliehen 
wurde. Neben Hofner tritt Thiede, der, nachdem er früher viel in Geräten 
aller Art gearbeitet hat, nunmehr ins Grosse strebt. Er scheint ein Freund
	        
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