weiteren Auftrag, eine Serie von
Paneels mit Illustrationen zu
Chaucers Dichtungen für das
Passmore Edwards Institut im
Londoner East End auszuführen.
Diese Arbeit ward, wenn ich
nicht irre, auf Veranlassung des
Malers G. F. Watts, des grossen
englischen Meistermalers und
Bildhauers allegorischer Sujets,
unternommen, der stets warme
Bewunderung für Miss Ropes
Werk ausgesprochen hat.
Was Miss Ropes Arbeit damals
versprach, hat sie wohl im
grossen Ganzen gehalten; es
wird jedoch von vielen bedauert,
dass - vielleicht durch die Macht
der Umstände, welche eine so
bedeutende Rolle in der Bestimmung
der Richtung der Arbeit
eines Künstlers spielt - Miss
Rope sich genötigt gesehen hat,
Rahmen von Miss Rope ad libitum jene anmutigen und
gefälligen, aber mehr oder weniger
bedeutungslosen Themata zu wiederholen, mit welchen heute ihr Ruf so
allgemein verknüpft
wird. Mit der Gewissheit,
dass sie in viel
grösseren und ernsteren
Zügen arbeiten
kann, ist es der
Wunsch der verständigeren
Bewunderer
der Künstlerin, sie
häufiger von der
Tradition sich abwenden
zu sehen,
um ihrer Phantasie
freieren Spielraum
zu geben. Und dies
ist, glaube ich, ein
Zug, der im allgemeinen
der Arbeit der Silberkästchen von Miss Rope