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MAK

Full text : Monatszeitschrift VII (1904 / Heft 2)

weiteren Auftrag, eine Serie von

Paneels mit Illustrationen zu

Chaucers Dichtungen für das

Passmore Edwards Institut im

Londoner East End auszuführen.

Diese Arbeit ward, wenn ich

nicht irre, auf Veranlassung des

Malers G. F. Watts, des grossen

englischen Meistermalers und

Bildhauers allegorischer Sujets,

unternommen, der stets warme

Bewunderung für Miss Ropes

Werk ausgesprochen hat.

Was Miss Ropes Arbeit damals

 versprach, hat sie wohl im

grossen Ganzen gehalten; es

wird jedoch von vielen bedauert,

dass - vielleicht durch die Macht

der Umstände, welche eine so

bedeutende Rolle in der Bestimmung

 der Richtung der Arbeit

eines Künstlers spielt - Miss

Rope sich genötigt gesehen hat,

Rahmen von Miss Rope ad libitum jene anmutigen und

gefälligen, aber mehr oder weniger

bedeutungslosen Themata zu wiederholen, mit welchen heute ihr Ruf so

allgemein verknüpft

wird. Mit der Gewissheit,

 dass sie in viel

grösseren und ernsteren

 Zügen arbeiten

kann, ist es der

Wunsch der verständigeren

 Bewunderer

der Künstlerin, sie

häufiger von der

Tradition sich abwenden

 zu sehen,

um ihrer Phantasie

freieren Spielraum

zu geben. Und dies

ist, glaube ich, ein

Zug, der im allgemeinen

 der Arbeit der Silberkästchen von Miss Rope




            
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