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MAK

Full text : Monatszeitschrift VII (1904 / Heft 6)

Stilwandlung, mit neuen

Luxusbedürfnissen, glänzenden

 Aufträgen und

dem furchtbaren Zusammenbruche,

 aus dem,

einem Wunder gleich,

Napoleons starke Hand

von Grund auf eine neue

eigenartige Kultur, einen

neuen Aufschwung der

Künste auf allen Gebieten

herbeiführen sollte.

Las Cases hat von

Napoleon gesagt, er zuerst

 habe ausgesprochen:

erst kommt der Ackerbau,

 dann die Manufaktur,

 endlich der Handel,

welcher nur gedeihen

kann, wenn jene gedeihen.

 Sie alle und mit

 Aus dem Reisägsteerrwlriicltqggjulfgnigs von Rom

faltung zu bringen, war

eines der grössten Ziele, die ihm vorschwebten. Er hatte den grössten Anteil

an der siegreichen Ausgestaltung der französischen Industrie, mitten unter

der aufreibenden Beschäftigung mit Krieg und innerer Politik dachte er

unablässig an die Hebung der wirtschaftlichen I-Iilfsquellen seines Reiches.

Er wollte es befreien von der Abhängigkeit vom Auslande und dieses der

Macht Frankreichs unterwerfen. Er machte Indigo, Zucker, Baumwolle

für Frankreich dienstbar, er schrieb Preise aus für technische Erfindungen

aller Art, er beriet sich stets mit den Gelehrten, die seinen Hof umgaben,

wie er den seinem klaren und praktischen Blicke vorschwebenden Ideen

zur Beförderung von Industrie, Technik und Handel am besten zur Durchführung

 verhelfen könne. Und sein Prachtbedürfnis, das ein Ausfluss der

Staatsraison war, kam vor allem auch den Kunstgewerben zu gute.

Er fand den Boden vorbereitet, die Künstler warteten nur auf Befehle,

die Stimmung der Gesellschaft, lange niedergehalten und getrübt, hob sich

mit der Ordnung der öffentlichen Angelegenheiten und der Wiederherstellung

 der Ruhe leicht auf die Höhe empfindsamster Kunstfreudigkeit

und Prunkliebe. Die unaufhörlichen Kriege waren im Kunstbetriebe kaum

zu spüren, die Siege der Waffen belebten den Sinn nach Glanz und Schönheit.

 Fonciers Kunstfertigkeit war nicht vereinzelt, Goldschmiede und

Bronzisten allerersten Ranges traten an seine Seite. Mercier berichtet im


            
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