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Full text: Monatszeitschrift VII (1904 / Heft 7 und 8)

-So johann Gelerts 
waren hingegen zum 
allegorischen 
Schmuck der Bauten 
und Gärten bestimmt. 
gotische Kunst, die 
den Geist jener Zeit 
durch eine echt nordi- 
sche Jungfrau ver- 
körpert, „Macht und 
Schnelligkeit" von 
Augustus Lukeman 
und ganz besonders 
die höchst schwung- 
vollen verkörperurk Van Briggle, Colorado, Steinzeugvasen in Metallmontierungen 
gen des atlantischen 
und pazifischen Ozeans von Isidor Konti. Die Hauptßguren drücken förmlich 
die Wellenschwingungen und den Rhythmus derselben, sowie die ozeani- 
sehen Windesbewegungen aus. Sein eminentes Talent für Kindergestalten 
hat Konti nicht nur an den mit Muscheln und Fischen zu Füssen der Haupt- 
tiguren spielenden Putten ausgedrückt, sondern auch in ungemein anmutigen 
Kindergruppen für die Kaskaden. 
Auch ausser den Arbeiten für die Weltausstellung gab es noch gute 
Skulpturen auf der Ausstellung der „Architectural League". So war zum Bei- 
spiel dies jahr zum erstenmale Anna V. Hyatt vertreten. Ihre Tieriiguren 
in Bronze stehen an der Grenze des Kunstgewerbes zur Kunst, eine Grenze, 
die man, wie ich weiss, „drüben" heute überhaupt nicht mehr kennt, die 
aber hier, wo es keine grossen gemeinsamen Ausstellungen gibt - doch 
noch eingehalten wird - wenn es geht. Im Falle der Arbeiten von Anna 
V. Hyatt ist diese Grenze kaum zu bestimmen und so fanden sich denn ihre 
Werke in der „Architectural League Exhibition", derjenigen der „Society of 
 
 
Miss Francis of Plainfxeld, Korbßechtereien
	        
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