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Full text: Monatszeitschrift VII (1904 / Heft 7 und 8)

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Ausstellungsraum im Hause Ponoxs 8: I-ix 
in der Pfarrkirche von Brezovica. Auch hier verrät sich wieder die eigen- 
tümliche, vollere Saftigkeit, die den österreichischen Arbeiten - man braucht 
z. B. nur das Wiener Porzellan damit zu vergleichen - fast immer eigen war. 
Die leichtere Louis XVI-Art zeigen die Pontifikalornatstücke aus Zips, 
die offenbar aus Kleidungsstücken geschnitten sind. Technisch zeigt sich hier 
alle Verfeinerung des späteren XVIII. Jahrhunderts; ein leichtes Flimmern 
von Farben- und Lichtblitzen ist über die zartgetönte Fläche gegossen. 
Schon von strengem Klassizismus ist das auf die Erzherzogin Maria 
Anna, Tochter der Kaiserin, zurückgeführte Stück in Klagenfurt. 
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Es sind hier nur einige Stücke und vielleicht nicht einmal die präch- 
tigsten, wie etwa das herrliche Taufzeug der Kaiserin im Allerhöchsten 
Besitze, herausgegriffen worden. Immerhin wird man die Überzeugung 
gewonnen haben, dass die Ausstellung eine von der Barocke bis zum Klassi- 
zismus reichende Entwicklung der Kunst in ganz eigentümlicher und 
einheitlicher Abwandlung umfasste.
	        
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