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Full text: Monatszeitschrift VII (1904 / Heft 7 und 8)

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Ecke aus Whistlers Pfauenzimmer 
PRICI-IT man von James Mac Neill Whistler, 
darf man sich erlauben, vonSuperlativen Gebrauch 
zu machen. Geringere Ausdrücke dürften dem 
Falle kaum gerecht werden. War doch Whistler 
der einflussreichste Künstler seiner Zeit, der 
grösste Meister der Radiernadel seit Rembrandt 
und Meryon und der geistreichste Kunstpolemiker 
des XIX. Jahrhunderts. 
Der Spott und die Verfolgung, worunter die 
ersten Impressionisten in Frankreich zu leiden 
hatten, sind milde im Vergleich mit Whistlers 
Kampf gegen britischen Mangel an Verständnis wahrer Kunst, doch hatte 
der geistreiche Amerikaner an seinem schneidenden, kaustischen Witze eine 
Waffe, der selbst die mächtigsten Gegner zum Schlusse unterliegen mussten. 
 
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