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Full text: Monatszeitschrift VII (1904 / Heft 11)

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gepflegt wird; besonders fehlen hierzulande originale Entwürfe. Es ist sehr 
schade, dass auf allen Gebieten manche Einzelleistungen für den Beschauer 
kaum in Betracht kommen, weil die an den Wänden angebrachten Vitrinen 
nicht alle Stücke gleichmässig zur Geltung kommen lassen. 
Von der Prager Kunstgewerbeschule haben die Professoren Benes, 
Hellmessen, Kastner, Klouöek, Kotera, Novak, Schikaneder, Sucharda 
eigene und Schülerarbeiten ausgestellt, die lebhaft dokumentieren, dass 
auch dort ein sehr reges und von dem Geiste der Moderne durchwehtes 
Kunstschaffen gedeiht, geleitet durch tüchtige Lehrer. 
Auch ein Teil der Kunstausstellung, sogar der grössere, befindet sich 
im österreichischen Regierungsgebäude. Nur zwei Räume im Kunstpalast 
werden von Gemälden der Künstlergenossenschaft besetzt. Dieselbe hat 
einen weiteren Raum im österreichischen Gebäude inne, ebenso die Ver- 
einigung böhmischer und diejenige polnischer Künstler, sowie der Hagen- 
bund. Photographien einzelner Gemälde sowie kunstgewerbliche Gegenstände 
aufzunehmen, wurde nicht gestattet. Es sei aber noch hervorgehoben, dass 
die Eigenartigkeit mit der jede Nationalität ihren Raum ausgestattet hat, 
sehr interessant wirkt. Der polnische Saal ist von Professor Axentowicz 
dekoriert und es fallen besonders günstig die Bilder von Professor Mehoffer,
	        
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