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Full text: Monatszeitschrift VII (1904 / Heft 11)

Weltausstellung zu St. Louis, Zimmer aus dem XVI. Jahrhundert im Regierungsgebäude von Holland 
den wird es mehr interessieren, die Werke der Jungen zu sehen, die in ihre 
Reihen zu treten beginnen. J. H. F. Bacon, einer der jüngeren Künstler, hat 
„Eine Romanze" und „Die Krönung Edwards VII." beigesteuert. Frank 
Bramley, Frank Brangwyn, Frank Dicksee, Mc Evoy und andere mehr 
legen Zeugnis davon ab, dass eine Fülle von kräftigen jungen Talenten in 
England sprosst. 
In der Aquarellmalerei ist eine solche Fülle des Guten, dass ich nur 
wenige Namen herausgreifen kann. Auch hier finden wir Burne-jones mit 
trefllichen Werken. Dann seien A. K. Brown, F. Collier, Robert Anning 
Bell, Charles Green, P. A. Hay, Robert Little, Mc Bride, Lionel P. Smythe, 
W. Eyre Walker ganz besonders hervorgehoben. Das Vollendetste an 
minutiöser Ausführung leistet Mrs. Allingham, der als anderes Extrem 
die sehr breit gehaltenen Bilder von Alfred East gegenüberstehen. Sie sind 
in kräftigen Flächen angelegt und wirken ausserordentlich reizvoll. Seinem 
Stile schliessen sich an Dudley I-Iardy und R. Macanley Stevenson. 
Im Figuralischen ist der präraphaelitische Geist sehr fühlbar in den dem 
Aquarelle gewidmeten Räumen. Auch dem Kunstgewerbe gibt er den 
Stempel.
	        

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