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MAK

Full text : Monatszeitschrift VII (1904 / Heft 12)

Vordergrundseffekte scheinen den Japanern durchaus noch nicht zu gelingen.

Warum zwingen sie sich zu einer Kunst, die ihrer Eigenart fremd ist und

bleiben nicht dem treu, das ihre Wesenheit ausdrückt? Wie entzückend

sind dagegen die Landschaften von Gaho Hashimoto, in denen mit wenig

Linien ein „Windiger Tag in den Bergen" durch die Biegung der Bäume zum

Ausdrucke kommt oder der „WintermorgerW, und die „Wilden Enten", „Berg

I-Iorai" und „Sonnenaufgang" und andere der so eigenartigen Bilder, deren

manche als solche, manche als Dekoration für Wandschirme gedacht sind.

Gippo Araki, Masao Gejo, Piokusho Kawabata, Professor an der Kunstakademie

 zu Tokio, Giokudo Kawai, Hokkai Tokashima sind andere der

Landschafter in echt japanischer Weise. Dann gibt es Tierszenen von grossem

Reiz, wie Seisho Morohoshis „Mutter Eule", die ihre Jungen füttert, Shokio
            
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