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MAK

Full text : Monatszeitschrift VII (1904 / Heft 12)

scheint sehr bedeutsam in die

Schranken treten zu wollen.

Manche Geschmacklosigkeit

 ist freilich in dieser

Ausstellung noch mit unterlaufen,

 so zum Beispiel das

entsetzliche überlebensgrosse

 Porträt der Kaiserin

von China von Kate Carl,

das als Lockvogel für das

grosse Publikum ausposaunt

wurde!

Als ein Mangel ist ferner Weltausstellung zu St. Louis, Lampenschirrn, Eichen mit

zu bezeichnen, dass wir so MUSCh21ClTlSälZCägäzlgmäjnlj-lflfläglrjiisügaf: Santa Barbara,

wenig grössere, gedankenreiche

 Kompositionen besitzen. Dieser Mangel ist aber weniger der amerikanischen

 Künstlerschaft, als der Staatenregierung und dem Publikum zuzuschreiben.

 Man kann nicht erwarten, dass die Künstler ganz ohne Aussicht

auf Verkauf schaffen und unsere Museen und die Besitzer von Privat-"

 ' galerien verhalten sich sehr

' ' ablehnend gegen grosse

ideale Kompositionen.

Dekorative Gemälde

zum Schmuck von Gebäuden

 werden in neuerer Zeit

mehr bestellt. Eine Anzahl

von recht guten Entwürfen

zeigt dies. Am originellsten

darunter sind Edward

W. Demings Lunetten aus

' Haiwatha und desselben

Malers „]agdfriese" sowie

die Bilder von Frederick

Dana Marsh, der eine Art

realistischer Allegorien

schafft und dazu kräftige

Arbeitergestalten mit Vorliebe

 verwendet. - In der

Glasmalerei möchte ich

besonders ein Fenster von

Wm. Fair Kline, das durch

schöne Komposition und

Farbengebung entzückt,





Weltausstellung zu St. Louis, Löwenzahn, Goldschmiedzarbeit mit

Email, Louis c. Tiffany, New-York hervorheben.
            
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