Die Mauer ist genau genommen nur eine in Ziegeln ausgeführte
spanische Wand, ein Tapetengerüst, sie ist so wenig tragendes oder
stützendes Glied, soll es so wenig sein, daß sie vielmehr als seitwärts Eingespanntes
und vor dem Umfallen gesichertes Mobiles und von der Last
des Daches vollkommen Unabhängiges überall sorgfältigst symbolisiert wird.
Das Gerüst selbst, welches die vertikalen und horizontalen deckenden
Raumabschlüsse hält, ist ein Gemisch von Formen, das eben so sehr der
Holzkonstruktion (Tektonik) wie dem Flechtwerk (Textrin) angehört.
Das Bekleidungsprinzip macht sich außerdem an diesen struktiven
Teilen des Baues noch auf andere Weise, nämlich durch deckende Überzüge
des hölzernen Kernes, geltend.
Die inneren Abteilungen der häuslichen Einrichtung sind beweglich,
meistens wirkliche an der tWand herabhängende Teppiche oder durchaus
Gitterwerk, oder hölzerne mit Scharnieren aneinander befestigte Tafeln, die
beliebig aufgestellt werden können, oder endlich feste Scherwände, die aber
den Charakter dieser Teppiche und spanischen Wände kundgeben.
Die gemalten und skulptierten Ornamente sind durchgängig aus denselben
struktiven Elementen hervorgegangen, die sich so klar an dem baulichen
Ganzen scheiden. Nachahmung von Stoffen, lackierte Täfelung,