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MAK

Full text : Monatszeitschrift VIII (1905 / Heft 1)

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Zu bemerken ist weiters, daß

der in dieser Gruppe der Ausstellung

zur Schau gebrachte Vorgang durchaus

 nicht für alle Schulen uniform

ist, sondern daß jede Anstalt nur

dasjenige aus demselben auswählt

und für ihre Zwecke verarbeitet, was

ihren speziellen fachlichen Aufgaben

entspricht. Schließlich bleibt noch zu

erwähnen, daß in der Ausstellung

nur ein Teil des in den gewerblichen

Schulen zu piiegenden Zeichenunterrichtes,

 das freie Zeichnen in den unteren

 Klassen und Pinselübungen der

höherenKlassen, vorgeführt wurden, , ,  __  

Wähfend das eigentliche Fachzeich- Komposiuon von Franziska Hofmanninger (Fachnen

 und das technisch-konstruk- "m" Sahbmg)

tive Zeichnen, welche bei der Mehrzahl

 der in Rede stehenden Bildungsschulen die Hauptrolle spielen, wegen

Raummangel außer Betracht bleiben mußten.

Die zweite Partie der Ausstellung, jene der Kunststickereischule Wien,

illustrierte die Anwendung der in den gewerblichen Lehranstalten eingehaltenen

 Methoden bei einer Spezialschule, um die Anpassungsfähigkeit

 derselben zu zeigen und um Fingerzeige dafür zu geben, in welcher

Art der fachliche Charakter in jeder Zeichnung von allem Anfange

 an berücksichtigt werden kann und muß.

Sehr lehrreich war auch die

letzte Abteilung, die Ausstellung der

Übungsschule für Lehramtskandidaten

 des Freihandzeichnens an

Mittelschulen, welche seit Jahresfrist

besteht und 32 Schüler zählt, die

nicht ausgewählt, sondern vomKanzleipersonale

 der Kunstgewerbeschule

nach der Reihenfolge der Anmeldungen

 aufgenommen werden. Die

Erinnerungsbilder der kleinen Leute,

welche wöchentlich vier Stunden

Unterricht erhalten, dann die Leistungen

 derselben im Gedächtniszeichnen

 und im Zeichnen nach

Naturgegenständen selbst, die

Übungen nach dem verdeckten Ob-





Komposition von Franziska Hofmanninger (Fachkurse

 Salzburg) jekte etc. lieferten den Beweis, daß

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