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MAK

Full text : Monatszeitschrift VIII (1905 / Heft 1)

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INNERE EINRICHTUNG DES NEUBAUES

FUR DAS NORDISCHE MUSEUM IN STOCK-HOLM

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ER große Neubau in Djurgärden bei Stockholm,

welcher die zahlreichen und bisher zerstreuten

Sammlungen des nordischen Museums vereinigen

 soll, momentan vielleicht die umfassendste

 Darstellung einer entwickelten Volkskunst,

 ist endlich so weit gebracht worden, daß

an die innere Einrichtung geschritten werden

kann; die lange dauernden Verhandlungen der

Kuratoren des Museums haben endlich ein

greifbares Resultat erhalten. Indem wir den

kürzlich vom Kuratorium akzeptierten Vorschlag

 des Intendanten Salin in seinem Hauptinhalt skizzieren, geben wir

zugleich einen Überblick über den Umfang des Vorhandenen.

Die innere Anordnung des Gebäudes erinnert an eine Basilika; ein

durchgehender zentraler I-Iallenraum ist umgeben von drei Galeriegeschossen,

einem unteren, einem mittleren (der Säulengalerie) und einem Obergeschoß;

Unterhalb dieser Anlage befindet sich ein niedriges Erdgeschoß, das mit der

Umgebung des Gebäudes eben liegt.

Für die große Halle ist die Aufstellung der vorläufig noch im königlichen

Schlosse untergebrachten Sammlung von Rüstungen, Trachten, Wägen etc.

ins Auge gefaßt. Die einer intimeren Ausbildung zugänglichen Galerien sollen

durch Ausnützung der etwa je zwanzig Kompartimente umfassenden

Etagen den bisherigen Sammlungsbestand aufnehmen.

Die reichen schwedischen Bauernkunstsammlungen, welche den

Schwerpunkt des Museums bilden, sollen den günstigsten Aufstellungsort

im Hauptgeschoß erhalten, um dem Beschauer sofort einen Einblick in das

wertvollste Material zu geben. Hierher gehören auch die zahlreichen Bauernstuben,

 die sich leicht einbauen lassen.



 

Dekorative Studie von Franziska Hofmanninger Komposition vonFranziskal-Iofmanninger

(Fachkurs: Salzburg) (Fachkurs: Salzburg)
            
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