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MAK

Full text : Monatszeitschrift VIII (1905 / Heft 4)

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George Frederick Watts, Der Reiter auf dem weißen Pferde

(nach einer von F. Hollyer übexlassenen Photographie)

Watts hat seine schöpferischen Gedanken in die Landschaftsmalerei

übertragen. Er schildert uns die Majestät der Einsamkeit, die man in Bergen

und Tälern verspürt und die erhabenen Gestaltungen, die ein wolkiger und

vom Wind zerrissener Himmel zur Schau trägt. Wenig kümmern ihn Probleme

 von Licht und Schatten, Atmosphäre oder Substanz. In seiner eigenmächtigen

 aber überzeugenden Weise bringt er Zuüüsterungen logischen

Widerspruchs und sonstige Erwägungen zum Schweigen und erweckt dafür

Gefühle.

Man empfindet nichts Ungesetzmäßiges in jenen massiven Himmeln,

in jenen architektonischen Hügeln und jenen Bäumen,die sich in zusammengefügten,

 dunklen Farbenmassen zu erkennen geben. Man ist entwaffnet und

staunt über den Ton und die Poesie von alledem. Kraft des Ausdrucks ist

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