MAK

Full text: Monatszeitschrift VIII (1905 / Heft 5 und 6)

 
Shrewsbury, Lilleshall (Fachwerksbau) 
eigene ebenerdige Baugruppe dem Hauptbau anzugliedern, Hofbildungen zu 
entwickeln und die Vielheit der Forderungen auch mit einer gruppierten 
mehrfach gegliederten Anlage zu befriedigen. Breit gelagert steht diese, sorg- 
fältig nach den Himmelsrichtungen orientiert, am günstigsten Punkt des 
Geländes, das aber gleichfalls der ordnenden Hand des Architekten unter- 
worfen wird. 
Besonders anregend wirkt das Kapitel über den Garten, die wohl- 
gebildete Umgebung des Hauses. 
„Worin der heutige Garten, die Kunst des Landschaftsgärtners über- 
springend, an den alten anknüpfen mußte, ist die geordnete, das heißt die 
regelmäßige Anlage", heißt es darin. Die Horizontalstellung der Haupt- 
Hächen wird angestrebt, welche zu Terrassenbildungen führt, die der wenig 
unterkellerten Hausanlage sehr nützlich sind. Zur Wohnseite fügt sich der 
Blumen- und Rasengarten und bildet den Rahmen, durch den der Blick auf 
die ferneren, weiteren Wald- und Wiesenpartien gelenkt werden muß; der 
architektonische Schmuck des Gartens hat seine besondere Pflege. 
Aus der Strenge der Hauptlinien erwächst auch das Bedürfnis nach 
Mittelpunkten, Führungslinien und nach „points de vue" Sonnenuhren und 
Figurale Zierden werden herangezogen; Gartenhäuser, Wandnischen, 
Laubengänge sind größer dimensionierte Behelfe, mit deren Berücksichtigung 
die Ausbildung der Gartenmöbel Hand in Hand geht. Wie weit hier schon 
Spezialisten dem täglichen Bedürfnis glücklich entgegengekommen sind, 
beweisen mehrere gute Abbildungen, die dem Katalog der Firma John P. 
White, Bedford, entnommen sind." 
"' Wir wollen auf diesen Gegenstand ausführlicher zurückkommen.
	        
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