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MAK

Full text : Monatszeitschrift VIII (1905 / Heft 7 und 8)

dreizehn Jahre in Mähren

 und hat hier mit

großer Energie überall

belebend eingegriffen.

Er hat die Besitzverhältnisse

 geregelt, Handel

 und Wandel, Künste

und Gewerbe gehoben,

von überallher frische

Kräfte berufen, die

Städte in ihrer Entwicklung

 begünstigt, Kirchen

und Klöster gestiftet und

erweitert und durch die

Heranziehung zahlreicher

 niederländischer

und rheinischer Tuchmacher

 den Grund zu

den späteren Industrien

des Landes gelegt.

Sein jüngerer Bruder

Markgraf Johann Heinrich

 folgte, zur Regierung

 in Mähren gelangt,

den Wegen seines gro-Ben

 Vorbildes. So werden

 in der Epoche dieses

reichbegabten h0chsinnigen,

 Städte, kirchliche

Behörden und die Edlen

des Landes mit sich fortreißenden

 Herrschergeschlechtes

 nicht nur

bedeutsame Arbeiten an

den landesfürstlichen

Burgen Eichhorn, Neuhäusel,

 Ungarisch-Ostrau,

 Malenowitz,

Teltsch,Buchlau,Busau

und an den alten Feudalburgen

 Vöttau, Pernstein,

 Lomnitz, Nikolsburg,

 Zornstein ausgeführt,

 in den Kirchenbau
            
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