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Full text: Monatszeitschrift IX (1906 / Heft 6 und 7)

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Mohn Suliana con altre meßrezte di rzdicclli 
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Aus Giacorno Francos „Nuova Inventione" (Venedig 1596) 
verschiedener Art zu einer Zeit schon zur Anwendung gelangt, da wir von 
Spitzen im heutigen Sinne nicht sprechen können. Es entfällt damit auch die 
Frage, 0b das Klöppeln der Spitzen in Italien oder in den Niederlanden 
erfunden worden ist; das Klöppeln ist eben älter als die Spitze. 
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Wir haben hier von verschiedenen Stoffendigungen gesprochen, die in 
gewissem Sinne aus dem Festigen der ursprünglich frei auslaufenden Faden- 
enden des Gewebes hervorgegangen sind oder damit wenigstens in Ver- 
bindung gebracht werden können. Man kann das Festigen des Gewebes nun 
aber auch in ganz anderer Weise bewerkstelligen, indem man die, sonst in 
Gefahr des Auflösens befindlichen Ränder der Leinwand mit Schling- oder 
Nähstichen verfestigt. Und ist der künstlerische Sinn einmal angeregt, sich 
an diesen Stellen zu betätigen, so ist es begreiflich, daß statt bloßer Not- 
stiche auch künstlerischer ausgestaltete Formen hergestellt werden, zunächst 
Bogen und Stäbchen. 
Solange man noch dem mittelalterlichen Farbenempiinden entsprechend 
die Leinwand im Innern farbig stickte, wird man auch die Ränder haupt- 
sächlich farbig verfertigt haben, und tatsächlich finden wir Darstellungen 
dieser Art auf zahlreichen Bildern, etwa einem Bildnisse der Herzogin 
Susanna von Barthel Beham in der Schleißheimer Galerie, wo die Hand- 
krause ziemlich weit innerhalb des Randes mit einer dunklen (farbigen?) 
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