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MAK

Full text : Monatszeitschrift X (1907 / Heft 1)

unterstützte der Hof auch den Konkurrenten seiner

eigenen Akademie, den genialen Schmutzer, dessen

Kupferstecherakademie im Täubelhof (Annagasse) eine

Art Sezession zur Natur wurde, indem Schmutzer, ein

früher Waldmüller, von seinen Schülern schon das

Naturstudium im vollen Lichte  und anatomische

Arbeit forderte. Auch Schmutzers vielseitige kunstgewerbliche

 Antriebe, sogar zu Wiener Hausrat, sind

schon sehr modern im jetzigen Sinne. Die staatswirtschaftliche

 Bedeutung der Kunst war schon von Kar1VI.

(„Aufnahme des Commercij") deutlich erkannt und als

Kaunitz Kunstkanzler wurde, nahm der Staat den gewerblichen

 Unterricht (Manufakturschule, Erzverschneiderschule)

 in seine Hand. Aber auch Kaunitz

schätzte das persönliche Moment hoch, suchte durch

Bildung die „ErfindungskrafW zu steigern und wies

die nach Rom

stipendierten

Künstleran, sich

jeder„dernTriebe

 seines





Winterausstellung irn _

lclnösierreichischen Museum, VOU Ihm

Statuette, Biskuit. entworfen geprüften

vonProfessorjoslfautenhayn, _

ausgeFührtvonAJTörsteniCo. Genles

zu überlassen".

 Leisching widerlegt die

gewissen „Daumschraubewß die

man dieser Zeit nachzusagen

pflegt und die freilich in der folgenden

 klassizistischen Epoche,

und dann wieder bis zum Vormärz

 immer neue Umdrehungen

erfuhren, jedoch nicht nach der

Laune eines einzelnen, sondern

im Geiste der ganzen Zeit. Keinesfalls

 also fehlt es an Tatsachen zu

einer „Rettung" der Akademie.

Im zweiten Kapitel, das eine

Übersicht der auswärtigen Bildnisminiatur

 gibt, setzt schon die

Einzelforschung Leischings ein.

Der große Pariser Schwede P. A.

Hall (geboren 1736 zu Stockholm),

Wimerausstellung im k. k. Österreichischen Museum,

__ u _ u Spiegel, Silber, entworfen und ausgeführt von j. C.

dem „nur Fuger ebenburtig Klinkosch
            
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