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Full text: Monatszeitschrift X (1907 / Heft 5)

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Es wären sodann zwei Mitglieder der reichsgräflichen Familie Schönbom 
zu erwähnen: Graf Friedrich Karl (1674 bis 1746) wurde unterjosef I. Reichs- 
vizekanzler und hatte als solcher seinen Amtssitz in jenem Teile der Burg, der 
dann durch den heute noch sogenannten „ReiChskanzIeih-akt" ersetzt wurde. 
Priesterhauskirche in Linz, nach den Mitteilungen der k. k. Zennalkommission, 1896 
Wegen seiner Gelehrtheit und Beredsamkeit führte er die Beinamen des 
„deutschen Orakels" und des „deutschen Fleury". Im jahre 172g wurde er 
Bischof von Bamberg und Fürstbischof von Würzburg, dem reichsten geist- 
lichen Fürstentum Deutschlands; 1731 gab er sein Kanzleramt auf. Die engen 
Beziehungen Hildebrandts zu ihm haben jedenfalls schon in Wien begonnen. 
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