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MAK

Full text : Monatszeitschrift X (1907 / Heft 11)

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ins zweite Drittel des XVII. Jahrhunderts zu setzen sein. Ihre Heimat dürfte

im allgemeinen das südwestliche Deutschland sein, das überhaupt in dieser

Möbelgattung einen besonderen Reichtum aufweist. Die durchbrochenen

Rückenlehnen bilden im Grund nur eine frei behandelte geschweifte Kai-tusche

um die Durchbruchsöffnung. Die Arbeit an den erlesen schönen Stücken der

Sammlung Figdor, die fast durchgängig in edlem Nußbaumholz ausgeführt

Abb. x30. Landshuler Fischerstuhl, nach 1700. Höhe 0,98, Abb. 131. Scbwäbiscb-alemannischer Bauem-379i"

 9,49 Meter stubl von 17x3. Höhe 0,93. Breite 0,44 Meter

sind, ist eine sehr saubere, auf eine gediegen künstlerisch-handwerkliche

Tradition verweisende. Die Abbildungen 1x6 und x17 zeigen ein beliebtes Motiv

des Typus des XVII. jahrhunderts mit einem bekrönenden geflügelten Engelskopf.

 Wie dasselbe Motiv in späterer Zeit, wohl kurz nach I7oo, unter dem

Einfiuß des französischen Spätbarocks sich entwickelte, dafür mag Abbildung

 1x8 ein Beispiel bieten. Hier ist die Zeichnung von außergewöhnlicher

 Anmut und Leichtigkeit. Ein weiteres ähnliches Beispiel dieser Art
            
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