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im allgemeinen die Beherrschung der Form, auch wenn man die Anlehnung
an frühere Vorbilder sieht. Ein schweizerischer Stuhl aus Nußbaumholz
(aus Engelberg x757) bringt noch in dem guten Relief der durchbrochen
geschnitzten Lehne Reminiszenzen an das XVII. Jahrhundert: In der Mitte
eine heraldische Lilie zwischen langgezogenen S-förmigen Ranken.
Noch schlichter ist ein Stuhl mit nur durch eine kleine herzförmige GrifföHnung
durchbrochener Lehne aus Buchenholz. Zwei bandförmige, senk-1.5,
,.
Abb. x41. Florendner Rahmen, um 1500. Durchmesser 0,4: Meter
recht durcheinander gesteckte Herzen bilden die einfache Zier des durch Verkürzung
der Beine zum Kinderstuhl umgewandelten, wohl aus den deutschen
Alpenländern stammenden Stücks. In ganz Oberdeutschland und den österreichischen
Kronländern spielen dann ausgesägte Bretter mit Flachschnitzerei,
meist Wappenbildern, darunter am meisten vertreten der Doppeladler, eine
große Rolle. Ein besonders charakteristisches Stück dieser Art mag in Abbildung
133 vor Augen geführt sein. Es stammt wie ein anderes einfacheres,