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Full text: Monatszeitschrift XI (1908 / Heft 4)

Behälter für Essig und Öl, Zucker, Pfeffer und Salz mit überragender Schale, 
ein Werk des Goldschmieds E A, der von Rosenberg als Elias Adam gedeutet 
wird. (Gräfin Geza Batthyäny, VII, I2). Das graziöse Tafelgerät ist interessant, 
weil es deutlich unter englischem Einfluß steht. Beziehungen der Augsburger 
Goldschmiede zu England sind uns ja literarisch aus der ersten Hälfte des 
XVIII. Jahrhunderts bezeugt. - Die Ausstellung von österreichischen Gold- 
Ausstellung in Budapest, Silberner Behältcr für Essig und Öl, Zucker, Pfeffer und Salz, Augsburg, XVIIIJahr- 
hundert zweitzs Viertel, GrKfln Gäza Banhyäny (KamVll, 12) 
schmiedearbeiten im Troppauer Kaiser-Franz-joseph-Museum hat den Beweis 
erbracht, daß die Olmützer Goldschmiedekunst des XVI. Jahrhunderts, deren 
Bedeutung literarisch längst beglaubigt war, auch tatsächlich auf hoher Stufe 
stand. Unterdessen fand ich Gelegenheit, die im Troppauer Katalog gegebene 
Liste durch eine Reihe bisher unbekannter Arbeiten, die alle den einköpfigen 
Adler, das Olmützer Beschauzeichen, tragen, zu erweitern. Die Budapester
	        
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