Skip to main content Jump to sidebar
MAK

Full text : Monatszeitschrift XI (1908 / Heft 11)

583

und von Johann Roth; ein Schaukasten mit modernen Gold- und Silberschmiedearbeiten

 von August Einspinner, darunter eine vergoldete Bowlenterrine

 „Der Obstbau", ein Ehrenbecher von der Stadt Villach für

das g. Feldjägerbataillon, eine Mappe mit reichem Beschlag, ein Ehrengeschenk

 an den Bürgermeister Dr. Graf in Graz, entworfen vom

Architekten Pasdirek, ein goldenes Superintendantenkreuz und andres

(sämtlich außer der Mappe nach eigenen Entwürfen); die beiden

Hofphotographen Leopold Budes Witwe und

Ferdinand Mayer exponierten die verschiedensten

 Photographien, auch Diapositive. Von drei

Holzbildhauern brachten Anton Dibona zahlreiche

 Rahmen im Renaissance-, Rokokound

 Louis XVI-Stil, einen Konsoltisch und

einen Sessel mit Figürlich geschnitztem Relief

an der Rücklehne, Bartholomäus Gorendschek

 mehrere Rahmen, Barometergehäuse

und I-Iandtuchhälter im Rokokostil und in

moderner Art und Peter Neuböck eine Landsknechttigur

 aus Lindenholz, mit Lasurfarben

polychromiert.

Von Lorenz Schleich waren zwei Majolikaöfen,

 davon einer mit geiiossener grüner

und der zweite mit weißer Glasur im Grunde

ausgestellt; von Wilhelm Sirach eine Madonna

 und mehrere Kreuzwegbilder, polychromiert

 und teilweise vergoldet und von

Georg Wastian ein großer Schaukasten mit

verschiedenen Buchbinderarbeiten.

Die Glasgemälde und die aus Opaleszentglas

 zusammengestellten Fenster aller Räume

stammten, wie schon erwähnt, von Ferdinand

Koller. Von andern außerhalb des Kunstgewerbevereins

 stehenden Ausstellern des

Hauptsaals seien noch genannt Buchbinder-.

 . . .. Fayeneekrug aus der Werkstatt des Hafmelster

 Franz Unger mit elner großeren nermeisters KizbergerinWels, Rückseite

Anzahl seiner Arbeiten; eine ganze kirchliche

Abteilung, welche unter anderrn eine große Orgel von Konrad Hopferwieser in

Graz und eine größere Anzahl von hervorragenden Kirchenparamenten von

Johann Spack in Graz enthielt, sonst umfaßte diese Abteilung meist Arbeiten

von außerhalb Graz befindlichen Meistern.

Die I-Iandwerkerhalle II enthielt in der Mitte den schon genannten

I-Iuldigungsaufbau. In dieser Halle waren die verschiedensten Richtungen

von Gewerbe und Kunstgewerbe vertreten, meist aus den kleinen steirischen

Orten, welche auch verhältnismäßig recht gute Leistungen in oft ganz




























            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.