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Full text: Monatszeitschrift XI (1908 / Heft 11)

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aqua fortis genant wird, mehr giesse noch darauf 4 10th des besten Spiritus 
Solis welcher auf der apotekhen zu nehmen, hernach gib ein quintl distilirten 
Salmiac noch darzu, wohl gemerkht wan dieses alles in das gläsem Fläschl 
gethan worden so muss es wohl mit einer blasen verbunden und an oder auf 
ein warmes orth (als auf ein Ofen) gesetzt und so lang miteinander stehen 
gelassen werden bis das gold völlig ausgelöst und zergangen ist, hernach 
Gmundener Fayencekrüge, bezeichnet 1773 (Viktor Miller zu Aichhclz) 
thuet man's von der wärm hinweg, nach diesen nimb wiederumb 6 loth 
Schaidenwasser 3 loth ausgelöstes Salzwasser 3 quintl ganz din zerschlagenes 
und klein zerschnittenes Berg-Zinn. Diese 3 materien thue aber mal in ein 
gläsernes Fläschl und lass es so lang in der Wärm stehen, bis alles aufgelöst 
oder zergangen ist. Alsdann nimb 3 8' sand (N. P. die glasmacher verstehen 
sonsten durch den Sand den gestossenen Kis) 2 E Saliter, 1], E borax, 4 loth 
arsenicum, I loth Weinstein; dieses alles thue klein gestossen und klar 
gesübter durch einander mischen; hernach thue 2 bindt wasser in starke 
77'
	        
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