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MAK

Full text : Monatszeitschrift XI (1908 / Heft 11)

D9]

Im folgenden Kapitel

 sind namentlich

die Erörterungen über

den sogenannten Gralsbecher

 in Genua von

allgemeinem Interesse.

Bekanntlich hat er die

Form einer flachen achteckigen

 Schale, ist smaragdgrün

 und war seiner

Ornamentierung nach

dazu bestimmt, beim

Meßopfer die zur Konsekration

 gelangende

Relief in Überfangtechnik, Hostie auf; unghmefp

L"""'"'"'"sejjn"g'""'""' Die Form ist zweifellos

 antik, doch vor dem

III. Jahrhundert kaum anzunehmen. Der

Anfertigungsort ist vermutlich Alexandrien,

jedenfalls der Orient, keineswegs aber, wie

man früher angenommen hat, Byzanz. Der Umstand, daß besonders in

Alexandrien kostbare, farbige, dickwandige Gefäße angefertigt wurden, spricht

für diese Stadt.

Um die Zeit von Christi Geburt setzt Kisa die Erfindung der Glaspfeife.

Die aus der Zeit des Tiberius stammende Sage von der Erfindung eines

hämmerbaren Glases, der Umstand, daß in Pompeji Funde geblasenen Glases

noch selten sind, sowie die ältesten Formen geblasenen Glases, weisen auf

diese Zeit hin. Mit diesen Erörterungen schließt Kisa die Darstellung der

geschichtlichen Entwicklung und

wendet sich der Beschreibung einzelner

 Formen zu, von denen wir

einige der wichtigsten hier in Abbildungen

 bringen. Vieles davon

mußte bereits im historischen Teil

Erwähnung Finden, wird aber nun

von neuem besprochen und in

allen seinen Variationen und Verzweigungen

 verfolgt. Bei Besprechung

 der Totenurnen weist Kisa

zunächst auf ihre Verwandtschaft

mit gewissen griechischen Vasen

hin und gedenkt jener zwei merkwürdigen

 von Montfaucon und Hey-Schale

 aus Mosaikglas, London, Kensington Museum len veröffentlichten Totenumen in

r

i



 

Becher mit eingeschlitfener Inschrift und

Ornamemik, aus Krain


            
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