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Full text: Monatszeitschrift XII (1909 / Heft 3)

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und zugleich ein außerordentlich geschicktes Ausnützen der Technik. Es 
ist der große Fehler vermieden, den die Stickerei so oft begeht, nämlich nur 
mit vollem Ausfüllen der Flächen wirken zu wollen. In den Abbildungen 
(Seite x77 und 178) geht derReiz, da er vor allem in der Farbe beruht, natür- 
lich zum großen Teile verloren; auch sind Stoffe ja zumeist auf Faltenwurf 
berechnet. Beides gilt übrigens auch von anderen Arbeiten, wie dem hier 
wiedergegebenen Behange mit der Darstellung einer nordischen Sage von 
Marta Maas Fjettaström (ausgeführt von den I-Iemslöjden in Malmö); ver- 
gleiche die Abbildung auf Seite x79. 
Bei vielem andern, was sonst wohl abbildenswert wäre, muß man 
deshalb auch auf die Wiedergabe verzichten; so auch bei den landschaft- 
lichen Tapisserien nach Entwürfen des Malers Fjaestad, deren Reiz in der 
geschickten Ausnützung des flockigen Wollmaterials liegt. Das Grau und 
Ausstellung schwedischer Volkskunst im Österreichischen Museum. Behang, lichtblaue Wolle mit farbiger 
Wolle und Seide bestickt, von Agnes Skogmann, Handnrbetets-Vänner, Stockholm
	        
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