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MAK

Full text : Monatszeitschrift XII (1909 / Heft 11)

D"!

ein Gemälde, das eine Landungsstelle für Schiffe zeigte, wo an heißen

Sommerabenden arme Leute Erholung suchen. Die tiefen, warmen Töne des

Abendhimmels glühen auf den Gesichtern der müde hingestreckten Menschen.

Aber auch den Humor der Ostseite, die harmlosen Freuden der Jugend malt

und skizziert Myers in charakteristischer Weise.

Gleichfalls von der Ostseite holen sich Ettore Zacovelli und andere, die

mehr eine soziale und für hier neue Kunst bevorzugen, ihre Motive.

Von den Figurenbildern, die sowohl in der Komposition als auch in der

Technik besser waren als das preisgekrönte, sind Helen Furiers „County

Jerome Myers, Sxraßenszene aus dem Italienerviertel Newyorks

fair" und Elliot Dangerlields „junger Hirte" zu nennen. Jenes Gemälde bringt

auch echt amerikanische Typen. Ferner sind hervorzuheben „Die Heimkehr

vom Maskenball" von F. A. Bridgman, die „Kaskade" von Frederick Ballard

Williams und des bedeutenden Malers Hawthornes Bild „Fischer".

Im Porträtfache interessierten vor allem J. S. Sargents Bildnisse. Keck

und mit charakteristischer Treue hatte er die klugen Züge von josefPulitzer,

Eigentümer des Newyorker Sensationsblattes „The World", wiedergegeben.

Ein zweites Porträt von Sargent war Pulitzers Gattin. Dieses Gemälde war

trotz der virtuosen Technik weniger interessant als das andere.

Zu einer persönlichen Porträtkunst ist W. V. Schevill gekommen. Als

er vor mehreren Jahren von seinen Studien in Deutschland nach der ameri-71'


            
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