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MAK

Full text : Monatsschrift für Kunst und Gewerbe I (1866 / 4)

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goldeter Bronze, nebst einem grüsseren eckigen Kronleuchter, dessen Kronenreif

 mit emaillirten Flächen belegt ist. Die Compositionen dazu rühren

vom Herrn Architekten Josef Storck her, die Emailarbeiten sind von

den Herren Seiden und Chsdt ausgeführt, die übrige Arbeit in der

Bronzewaarenfahrik der Herren Hanuseh und Dziedinski, sämmtlich

in Wien. Herr Storck hat auch in der Composition sofort den richtigen

Weg, der hier der allein angemessene ist, getroffen. Es handelt sich bei

der Art der Gegenstände und der Weise der Herstellung um farbige und

möglichst wenig eomplieirte Flächenverzierung, und dazu bot sich nichts

geeigneter der, als die orientalische Ornamentik. Herr Storek nahm sich

die ohne Schatten und Licht gehaltenen, regelmässig geordneten und angelegten

 Blnmenmotive der Perser zum Muster. Wie bei diesen die Farben

der Blätter mit einer andersfarbigen, meist schwarzen oder goldenen Contourlinie

 umzogen sind, so umziehen hier vergoldete Bronzelinien die

Emailhlumen. So macht dieses Email nicht den Eindruck von Grubenschmelz

 (champlevä), was es dem Wesen nach ist, sondern von Zellenschmelz

 (cloisonne), indem die festen Bronzecontouren an Stelle der aufgelötheten

 Goldränder treten, welche beim Evnail cloisonnä die Emailfarben

von einander trennen.

Wir können somit diesen Anfang einer neuen und, wenn sie mit

Energie und dem gleichen künstlerischen Tact fortgesetzt wird, gewiss

folgenreichen Kunstweise bereits als völlig gelungen bezeichnen.

Heu erworbene Kuiistgegenstende im österr. Museum.

Die Versteigerung der Kunstsammlung des Directors der k. k. Graveur-Aksilemie

J. D. Böhm hat dem Museum Anlass gegeben, eine Reihe hervorragender Werke zu erwerben.

 Seit dem Bestehen des Museums bot diese Versteigerung die erste Gelegenheit,

Erwerbungen aus einer namhaften Vaterländischen Kunstsammlung zu machen, und es

gereicht uns zu einem um so grösseren Vergnügen, über den Antheil an dieser Versteigerung

berichten zu können, als das Zusammenwirken mehrerer öffentlicher Sammlungen - des

k. k. Miinz- und Antikencabinetes, der k. k. Gemlildegallerie, des Museums - und einiger

Kuustfrennde Wiens bewirkt hat, dass wenigstens die meisten der hervorragenden Stücke

der Sammlung diesmal nicht in das Ausland wunderten, sondern den eigenen Anstalten

und Sammlungen erhalten wurden. Die k. k. Gemäldegallerie am Belvedere erwarb das

Gemälde M. Sehön's „Maria mit dem Jesukinde und der h. Joseplf; das k. k. Antikencabinet

 und die Ambrasersammlung haben eine Reihe von sehr schönen ägyptischen und

griechisch-römischen Antiquitäten erworben; unter Anderem das Porträtrelief des Augustus

in Marmor, die nltigyptisehe weibliche Maske u. s. i, mehrere Cinqnecentisten, die schönen

Holzligiirchen der Marie. und des Johannes aus dem Ende des 15. Jahrhunderts und andere

Werke mehr, die  sind, den kais. Sammlungen eingereiht zu werden ').

Für des österr. Museum wurden durch Vermittlung des Herrn Cori-espondenten des

Museums, A. Arterie, folgende Gegenstände erworben:

-) z. e... Gegenständen, welche die ölenüiehsu Sammlungen in Oeswrreieh ... 9....... susser Stands

wann, uns... die m... Eolskfvpfe Kerl s... 11.11.... ....a m... Gurunhlin erworben von Herrn P1... ....

11.810 s); in. "g. Dürefsdle Fluillie (uns... von Herrn 01...... .... ..i. .... m m); eln ii.i.......

e-i... (l" 1'") und 4..... Bols-Tifelohen aus 4.. 11...... am... (m... .......... von 11.... r i... 1., "n...

u... m s., mm... ..... ms 1.), der Apis in Bronze (mm... durch Herrn Pnsonyi .... 400 s. u. .. r. v...

e... Werken, es. m... n. am... e"... 9...., ist e... der bedeutendsten, Alb. n..." Oelgemilde „Christus

m. 14......" v... n... 1500. glücklicherweise wenigstens in man... uns... geblieben ...a wird im... e...

zu... der x. e...ns...ii.... in Dresden bilden. v... den herrlichen Eelzsehnitzwerken des 1a. .1.i..i.....i.n.

gingen einige wenige i.. französischen Besitz au...
            
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