MAK

fullscreen: Wissenschaftliche Instrumente, Wiener Weltausstellung Heft 11

Dritte Section. 
Ghii iirgisclie Technik und Instrumente. 
Berichterstatter: Dr. E. Gurlt 
Professor der Chirur B ie an der königl. Friedrich - Wilhelms - Universität zu Berlin. 
Die Abtheilung, welche unter der vorstehenden Bezeichnung sich 
auf der Ausstellung befand, enthielt chirurgische Instrumente, Banda 
gen , pathetische Vorrichtungen und die Apparate zur Krankenpflege 
vereinigt und war von beinahe allen überhaupt vertretenen Ländern 
wenn auch selbstverständlich in sehr verschiedenem Umfange, beschickt! 
Bezüglich der eigentlichen chirurgischen Instrumente nahm Paris, ent 
sprechend der Stellung, welche es für diese Branche auf dem Welt 
märkte innehat, und bei der daselbst herrschenden grossen Neigung 
zu neuen Erfindungen auf diesem Gebiete unbestritten den ersten Platz 
ein; demnächst folgte Oesterreich, namentlich Wien, dann Deutschland 
unc Italien und, in absteigender Reihenfolge, die übrigen Länder. Auf- 
a lig war es, dass England und Amerika, besonders das erstgenannte 
.and, welches auf der letzten Pariser Ausstellung erfolgreich sich mit 
Frankreich um den Preis beworben hatte, auf der Wiener Ausstellung 
sehr wenig vertreten waren. Andererseits muss in den auf die Kran 
kenpflege bezüglichen umfangreichen und schwer zu transportirenden 
Apparaten, was die Menge und Auswahl derselben anlangte, dem Deut 
schen Reiche der Vorrang vor den anderen Staaten zuerkannt werden. 
Indem wir die Ausstellungsgegenstände nur in aller Kürze, und 
zwar hauptsächlich nur mit der Rücksicht, das seit der letzten Pariser 
Ausstellung bekannt gewordene Neue hervorzuheben, besprechen kön 
nen, müssen wir die sich eingehender für jene interessirenden Fach 
männer auf den österreichischen Ausstellungsberichtverweisen, welcher 
’) Offieieller Ausstellungsbericht, lierausgegeben durch die General-Di- 
rection der Weltausstellung. Heft 31. Wien 1873. 42 SS.
	        
Waiting...

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzerin, sehr geehrter Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.