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MAK

Full text : Monatszeitschrift XII (1909 / Heft 8 und 9)

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da diese ja zumeist doch noch in den Kirchen in Verwendung sind, da die

bedeutendsten Gemälde gerade in der Barockzeit als Fresken angeführt

' sind und die Skulpturen einen unlöslichen Bestandteil des baulichen Gesamt-Werkes

 bilden. Immerhin konnten von Gemälden und Farbenskizzen der

großen Barockmaler aus den Sammlungen des Allerhöchsten Hofes, aus der

k. k. Akademie der bildenden

 Künste in Wien,

aus dem Museum Carolino-Augusteum

 zu Salzburg,

 aus dem Museum

Ferdinandeum zu Innsbruck,

 aus dem Stifte Heiligenkreuz

 sowie aus der

Penzinger Pfarrkirche in

Wien ausgezeichnete

Beispiele, auch mächtigen

 Formates, gebracht

werden, so von Paul

Troger, von Rottmayr

von Rosenbrunn, von

Maulpertsch, von dem

sogenannten „Kremser

Schmidt", von Martin

Altomonte, Daniel Gran,

Raphael Mengs, von

dem in Tirol geborenen

Salzburger Hofmalerjakob

 Zanusi, einem weiteren

 Kreisen noch unbekannten

 aber trefflichen

 Meister, dann von

andern Tirolern,wie joh.

I-Iolzer, Martin Knoller,

Michel-Angelo Unterberger,]osef

 Schöpf und

Ullrich Glantschnigg.

_ Ausstellung für christliche Kunst in Düsseldorf. Kasel, Goldstickcrei auf

Ausgezeichnete Fe- roter Seide (Olmützer Domschaxz)

der- und Tuschzeichnungen

 aus der Erzherzoglichen Sammlung „Albertina" und der Wiener Akademie

 der bildenden Künste vervollständigten das Bild, das man von dem

großartigen Wirken dieser Meister erhält. Die hier auf Seite 435 abgebildete

Skizze des „Kremser Schmidt", zu der das ausgeführte Bild heute noch zu

Ernstbrunn in Niederösterreich existiert, ist auch durch die Unterschrift

„accordirt per x50 H." (worauf dann der Name des Ernstbrunner Pfarrers

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