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MAK

Full text : Monatszeitschrift XIII (1910 / Heft 4)

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sorgfältigen Malweise höchstens der Frühzeit des Meisters angehören könnte.

Ein treffliches Bild, „Sankt Johannes der Täufer", von Pedro Orrente hat alle

Vorzüge, auf Grund welcher man den Meister den Bassano Spaniens nennt.

Der Hauptmeister der Sevillaner Schule, F rancesco Zurbaran, hat hier

sogar zwei große Bilder, eine heilige Familie und einen asketisch ernsten

heiligen Franziskus. Von Juan del Castillo, dem Führer der Andalusischen

_ ..,_

Abb. 1x. Fischzug Petri, niederrheinischer Meister, um 1500

Schule, und von Alonso Cano sind freilich nur zwei unbedeutende Madonnenbildchen

 vorhanden, an denen kaum ihre Eigenart ersehen werden kann,

wogegen man auf den ersten Blick in einem „Sanct Sebastian" den van

Dyck-Schüler Pedro da Moya erkennt. Den Schluß dieser Reihe bilden einige

Gemälde von Juan Antonio Escalante, Carrenno, Camilo, Villavicencio und

mehrere anonyme Werke.

Das Museum besitzt auch dreißig italienische Gemälde, die aber der

Mehrzahl nach Kopien sind. Von den Originalen sind zu nennen: eine

Madonna mit dem Kinde, dem der kleine Johannesknabe Blumen gibt, die

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