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gebäudes und den Substruktionsbauten
der Kirche eingebettet
liegt und zur oberen
Plattform, der Form des Berges
folgend, hinansteigt. Die
inneren Gänge und Treppenanlagen,
welche von den
verschiedenen Räumen der
Merveille herkommen, münden
ebenfalls hier ein. Über
derselben befindet sich die
„Belle chaise" ((1,), über dieser
die ehemalige Salle du
Gouvernement. Anschließend
daran die Tour Perrine (D).
Gaben schon die von Abt
Robert Jolivet hauptsächlich
erbauten Außenwerke ein
Bild davon, wie das eigenartige
Gelände mit Wahrnehmung
aller Vorteile zur
Anlage eines Bollwerkes imponierender
Art ausgenutzt
wurde, so tritt hier, beim
Kerne des Ganzen, die Geschicklichkeit
der mittelalterlichen
Baumeister im geistreichen
Disponieren noch
viel mehr zutage. Eine Zeit,
die trotz beschränkter Hilfsmittel zwecks Bezwingung von Terrainhindernissen
es dennoch fertig brachte, ein derartig künstlerisch monumentales
Werk gleichzeitig im Sinne höchster Zweckerfüllung zu schaHen, muß geistige
Potenzen außergewöhnlicher Art zur Verfügung gehabt haben. Nicht nur
die kluge Verwertung des durch die Lage bedingten knappen Raumes entrollt
ein Bild scharfsinnigsten Überlegens - die Forrn ist es vor allem auch,
die dem Ganzen einen Stempel eigener Art aufdrückt. Überall manifestiert
sich große Anschauung. Vielleicht mag eingewendet werden, das schwer
zu bearbeitende, sehr harte und spröde Material habe, wie bei der ägyptischen
Architektur und Monumentalplastik, ein allzuweit getriebenes Detaillieren
verboten, zur Anwendung einfacher Formen geradezu gezwungen.
Ja! Der grobkörnige, stark mit Glimmer durchsetzte Granit widerstrebt einer
mehr ans Ziseliereisen als an derben Meißelschlag erinnernden Behandlungsweise.
Dies jedoch wäre noch allein nicht Vorbedingung gewesen zur Schaffung
proportional äußerst geglückter Anordnung der Baumassen im großen
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Abb. 30. Die erhaltenen Joche der Abteikirche im dermaligen Zustand