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MAK

Full text : Monatszeitschrift XIV (1911 / Heft 1)

W _ - _-,

und doch schon

jener ernsteren,

strengeren klassizistischen

 Richtung

 verarbeitet,

die dem Schnörkel

und der bewegten

Linie gänzlich ein

Ende bereitet hat.

Dieses Kämpfen

-man möchte es

hier ein Ineinanderspielen

 zweier

so grundverschiedenerFoi-menwel-



 nennen -- tritt

von einem sicherenRaumgefühlbe-



 und mit

ländlicher Unbe-.

 fangenheit auf.

Man fühlt hier,

wie das konsequente

 und architektonisch

 empiindende

Gestaltungsprinzip

des Klassizismus

nur auf verwandte

Bestrebungen der

Barockzeitzurückzugreifen

 brauchte.

 um einen konservativen

 Einschlag zu erhalten. Das überladene Detail der Rokokozeit, der

plastische Schnörkel, das reiche und kapriziöse Ornament, die alle Festigkeit

und Bestimmtheit wegwischten, sind nun selbst aufs strengste verbannt.

Dafür tritt die geradlinige Rahmung, die strenge Felderteilung wieder

in ihr Recht und beherrscht die Wandbildung. Im Möbel vollzieht sich der

Übergang vom geschwungenen Umriß in die geradlinige oder kreisförmige

Grundlage zögernder - weil hier noch Bequemlichkeitsrücksichten stark

mitsprechen.

Da ist ein kleines Wohnzimmer mit ganz ruhigen, getonten Wänden

und lustigem, geblumtem Stoffbezug der Polstermöbel. Die gleichmäßig

dimensionierten und geradlinig gerahmten Porträte sind der einzige Schmuck

der Wand. Die Möbel haben aber an Rücklehnen und in der Polsterung noch

Liselund auf Möen, Ganenschlößchen
            
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