VereinigtenStaaten
zurück und hat nun
in derletzten Saison
zum erstenmalausgestellt.
Seine Kunst
umfaßt Landschaft
und Figur ; überdies
versteht er es, sich
auch plastisch gut
auszudrücken. In
der Malerei gehören
Phantasie, echte
Empfindung und eine
eigenartige, fein
getönte Farbenharmonie zu seinen I-Iauptvorzügen. Eine eigentümliche, gewissermaßen
irisierende Art des Farbenauftrags wirkt hierbei nicht unwesentlich
mit.
Von den Landschaftern, die bei Macbeth ausstellten, sind Ben Foster,
Chancey F. Ryder und William Sartain besonders hervorzuheben. Feine
Wiedergabe von Stimmungen verbindet sich bei ihnen mit tüchtigem Können.
Durch kraftvoll hingesetzte Porträte verstand die sehr talentierte Malerin
Cäcilie Beaux Aufmerksamkeit zu erregen. Ein starkes Talent ist auch der
Figurenmaler Luks, der aber seit einiger Zeit zu Exzentrizitäten neigt.
Außer einigen Spezialausstellungen bekannter Maler, die keine wesentlichen
Fortschritte erkennen ließen, gab es bei Macbeth noch eine Ausstellung
kleiner Skulpturen und Bronzen sowie eine von Pastellen und Aquarellen.
Beide Ausstellungen brachten Arbeiten junger Talente.
Von den Spezialausstellungen in der Montross-Galerie ist die der „Ten
American Artists" zu nennen. Die Künstler sind: F. W. Benson, William
Chase, Joseph de Camp, T. W. Deming, Childe Hassam, W. L. Metcalf,
Robert Reid, Edward Simons, E. C. Tarbell und J. Alden Weir. Alle huldigen
mehr oder weniger dem Impressionismus oder sendeten wenigstens zu dieser
Ausstellung impressionistische Bilder. Sie zeichneten sich durchweg durch
Echtheit des künstlerischen Wollens und frische Auffassung aus.
Andere Spezialausstellungen in der Montross-Galerie waren die von
Horatio Walker, T. E. Steichen und vor allem die unseres bedeutendsten
Impressionisten ChildeI-Iassam. Bei der Ausstellung der„Zehn amerikanischen
Künstler" hatte er nicht genug Raum erhalten, um seine ganze Eigenart zu
zeigen; daher veranstaltete er eine besondere Spezialausstellung. So treffsicher
aber I-Iassam auch als Landschafter ist, mit der Freilichtligur hat er
wenig Glück; die Zeichnung läßt hier immer viel zu wünschen übrig.
Besondere Beachtung verdiente und erhielt auch eine Spezialausstellung
in der Folsom-Galerie, die Werke des verstorbenen Louis Loeb brachte. Er
war ein Künstler von feinem Farbensinn und reicher Phantasie, der auch als
Norton Plique und Helen Keeling Mills, Silberbowl: mit ä jour-Email