Skip to main content Jump to sidebar
MAK

Full text : Monatszeitschrift XIV (1911 / Heft 8 und 9)

4'412

Dazwischen tritt ein plötzliches Crescendo der Linien und Massen ein, stellenweise

 steil abfallende Berggelände, wo sich die bewegten Elemente stauten

und stärkere Anhäufungen losen Materials entstanden. Endloser Rätsel sind

diese ehemals herrenlosen Gründe voll. „I-Ieide" bezeichnet ursprünglich

das unbebaute, von niemand als Eigentum angesprochene Land im Gegensatze

 zum kultivierten. Linde sagt in seinem köstlich geschriebenem Buche",

der Ausdruck komme zuerst in einer Urkunde des XI. Jahrhunderts in Verbindung

 mit dem Worte „Maget" als „Magetheyde" vor, was soviel wie

„Urheide, Mädchenheide, Foret vierge" bedeute und den Begriff des Unkultivierten,

 des Wilden, das ohnehin schon in dem Worte „Heide" liege, verstärke.

 Eine andere Urkunde des XIII. Jahrhunderts spricht von der Heide

als einem Landstriche, „wo den wilden tieren vrede gewohrt ist bi des

Künges banne

 sonder

beren unde

wolfen und

vuochsen".

„Lüneburger

 Heide

 ß armer

Wichteln

Weide",sagt

ein alter

Spruch,

dessen Sinn

noch verstärkt

 wird

durch den

Satz: „Hier

geben sieben

Kühe eine

Maß Milch,

" Monographien

 zur Erdkunde.

 XVIII. Die

Lüneburger Heide

von Dr. Richard

Linde. Leipzig.

Velhagen ä Klasing.

 1904. Leider

wurde das Ersuchen.

 ein paar Abbildungen

 aus diesern

 Buche dem

vorliegenden! Aufsatz:

 beizugeben,

„prinzipielW abge-Abb.

 4. „Auf der Altstadt", Lüneburg lehnt.
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.