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regelmässigeren Lebensgewohnheiten stetiger im Schulbesuche. Sie bethei-
ligen sich lebhaft an der National Competition. Wiewohl sie in den höheren
Zweigen der Kunst von einigen wenigen männlichen Collagen zurück-
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Margsret E. Thompson, New Cross, Entwürfe zu Initialen (Gold. Med.)
gedrängt werden, stehen meiner Ansicht nach ihre Durchschnittsleistungen
über jenen der männlichen Studenten."
Royal Exhibitions, Local Scholarships, National Scholarships, Free
Studentships und wie sie alle heissen die Institutionen, welche würdigen,
unbemittelten Schülern das Studium an den Kunstgewerbeschulen ermög-
lichen, haben in England eine doppelte Bedeutung: nicht der Schüler allein,
sondern auch die Anstalt selber zieht directen Nutzen aus diesen Stipendien.
S0 werden der Schule für jeden Schüler, der eine Royal Exhibition oder
eine National Scholarship erhält, fünf Pfund Sterling, für jede Free Studentship
drei Pfund Sterling ausbezahlt, wie denn überhaupt das Payment on results
- die Dotation der Schule nach Massgabe ihrer Leistungen - ein Charakte-
risticum der englischen Schule ist. In diesem Sinne bildet auch die Frequenz
der Schule und die Zahl der Lehrstunden in jedem einzelnen Gegenstande
einen Fadtor, der bei der Bemessung der Staatssubsidie der Schule in
Betracht kommt. Auch die äussersten Consequenzen werden aus diesem
Systeme alljährlich gezogen, das heisst man entzieht den Schulen, die mit
Rücksicht auf Frequenz und Leistung nicht entsprechen, vollständig die
staatliche Subvention."