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Full text: Monatszeitschrift XIV (1911 / Heft 12)

aber oft auch lokalen 
Verhältnissen beson- 
ders Rechnung tragen 
muß. Dies gilt beson- 
ders von den k. k. 
Fachschulen in Be- 
chyn, Teplitz-Schön- 
au, Znaim, die ihre 
keramischen Arbei- 
ten vielfach unter 
dem Einfluß örtlicher 
Anregungen, aber 
auch im steten Hin- 
blick auf ihre Ver- 
wendungsbestimmung 
herstellen lassen. Auch 
im Material und in 
den technischen Pro- 
zessen drückt sich 
eine wechselnde Be- 
vorzugung aus, sie 
sind teilweise in der 
 
Ausstellung österreichischer Kunslgewerbe. Angorakatze. Fayence, entworfen 
und ausgeführt in der k. k. Fachschule in Bechyn 
Lage, wie in Teplitz, auch die Scharffeuertechnik auszuüben und haben 
 
Ausstellung österreichischer Kunstgewerbe. Pfauentaube, 
Fayence, entworfen und ausgeführt in der k. k. Fachschule 
in Bechyn 
dadurch das ganze Gebiet der 
Unterglasur, Laufglasur, Kristall- 
glasur, die Reduktionslüster in 
ihrem Bereich. 
Allerdings scheint auf dem 
Gebiete dieser komplizierteren und 
schwierigeren Techniken ein Still- 
stand der Entwicklung eingetreten 
zu sein, während die Behandlung 
der weicheren Materialien immer 
neue Wandlungen zu erleben 
scheint. 
In den Rahmen der Interieurs 
ist auch ein eigener Raum für ein 
neues keramisches Erzeugnis wei- 
cheren Materials eingefügt, das die 
Firma Ernst Wahliß ausgeführt 
hat und das Entwürfe von Karl 
Klaus, Charles Galle und Maler 
F. Staudigl unter dem Titel: 
„Serapis-Fayence" vereinigt.
	        
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