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Full text: Monatszeitschrift XV (1912 / Heft 3)

macht sich geltend, wenn zum Beispiel erzählt wird, wie der heilige Wolf- 
gang mit geruhiger Behaglichkeit sein Kirchlein baut, während Luzifer und 
sein possierlicher 
kleiner Helfershel- 
fer voll versteck- 
ten Ingrimms da- 
bei helfen müssen, 
oder wie der ge- 
prellte Teufel wü- 
tend den Hund 
bei der Schnauze 
packt, mit dessen 
Hilfe der heilige 
Bischof seinen 
Pakt erfüllt. (Er 
hatte dem Teufel 
dieSeeledesersten 
Besuchers der Kir- 
che versprochen 
und schickt seinen 
Hund verkleidet 
voran.)Esfehltnir- 
gends an phanta- 
sievoll ausmalen- 
dem Detail (vergl. 
zum Beispiel die 
Gebirgsbauern, die 
zur neuerbauten 
Kirche hinabstei- 
gen, mit ihren lan- 
gen Bergstöcken; 
auch kostümlich 
interessante Figür- 
chen), und mit be- 
sonderer Liebe ist 
die Hintergrund- 
schilderung (in 
schwachemRelief) 
behandelt (statt- 
liChe Bllfg mit Abb. 1a. Maxiä Gabun (vermutlich x51!) 
runden und vier- 
eckigen Ecktürmen, Schloßkapelle und Treppengiebeln; gotische, zwei- 
türmige Kirche, Berge mit Felsentreppe und so weiter) und zur Gewinnung 
illusionistischer und perspektivischer Wirkungen verwertet. Da die vor-
	        
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