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MAK

Full text : Monatszeitschrift XV (1912 / Heft 6 und 7)

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„Will man die Kunst von diesen feindlichen

 Einflüssen befreien, und soll sie

nicht zum Spielball der zufälligen Einwirkungen

 werden, so kann das nur dadurch

 geschehen, daß man den natürlichen

 Inhalt des künstlerischen Triebes

zum Bewußtsein bringt."

Als das Ziel der künstlerischen Betätigung

 wird heute wie zu allen Zeiten

derKunstblüte angestrebt„für denLeb ensinhalt

 die gesetzmäßige Form immer mehr

zu klären und ein immer objektiveres und

zusammenfassenderes Bild der Natur zu

schaffen" - andrerseits muß „der gesetzmäßige

 Zusammenhang zwischen unserer

Vorstellung und unserer Sinnestätigkeit

hergestellt und fühlbar gemacht werden".

Professor Dr. Strnad steht in seinem vorbereitenden

 Kurs (allgemeine Formenlehre)

 auf diesem Standpunkt, indem er

vor allem das Verständnis fürFormgebung















































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FrühjahrsausstellungösterreichischerKunstgewerbe.

 Handtasche aus grüner Seide mit

schwarz-weißer Stickerei, nach Entwurf von

Valerie Fetter, ausgeführt von Grete Petter

und für den Ausdruck der

Tätigkeiten zu klären sucht.

Er weist auf die Unterschiedezwischenflächenhafter



Bildvorstellung (Gesichtseindrücken)

 und plastischer Formvorstellung,

 welche durch einen

 Bewegungsvorgang vermittelt

 wird (durch Tasteindrücke);

 er weist auf die Beziehung

 aller Objekte zum

Subjekt, auf die Gesetze der

Dimensionierung als Folge der

Verwendung und des Gebrauches

 einer Sache, er weist

auf die Eigenschaften des

Materials und ihre Ausnutzung

Frühjahrsausstellung österreichischer Kunstgewerbe. Teewärmer _ '

mit bunter Stickerei, von Melitta Lesen" zu Funktionen hin.

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