337
„Will man die Kunst von diesen feindlichen
Einflüssen befreien, und soll sie
nicht zum Spielball der zufälligen Einwirkungen
werden, so kann das nur dadurch
geschehen, daß man den natürlichen
Inhalt des künstlerischen Triebes
zum Bewußtsein bringt."
Als das Ziel der künstlerischen Betätigung
wird heute wie zu allen Zeiten
derKunstblüte angestrebt„für denLeb ensinhalt
die gesetzmäßige Form immer mehr
zu klären und ein immer objektiveres und
zusammenfassenderes Bild der Natur zu
schaffen" - andrerseits muß „der gesetzmäßige
Zusammenhang zwischen unserer
Vorstellung und unserer Sinnestätigkeit
hergestellt und fühlbar gemacht werden".
Professor Dr. Strnad steht in seinem vorbereitenden
Kurs (allgemeine Formenlehre)
auf diesem Standpunkt, indem er
vor allem das Verständnis fürFormgebung
4 334.39 a
4 es; ä.
xi x'
axxxxxvr-x"' ' ' "
e; xxv! KKN xxx-a x xt, i
I
XxXyx 1 i; .
4 " SFVR ä x
FrühjahrsausstellungösterreichischerKunstgewerbe.
Handtasche aus grüner Seide mit
schwarz-weißer Stickerei, nach Entwurf von
Valerie Fetter, ausgeführt von Grete Petter
und für den Ausdruck der
Tätigkeiten zu klären sucht.
Er weist auf die Unterschiedezwischenflächenhafter
Bildvorstellung (Gesichtseindrücken)
und plastischer Formvorstellung,
welche durch einen
Bewegungsvorgang vermittelt
wird (durch Tasteindrücke);
er weist auf die Beziehung
aller Objekte zum
Subjekt, auf die Gesetze der
Dimensionierung als Folge der
Verwendung und des Gebrauches
einer Sache, er weist
auf die Eigenschaften des
Materials und ihre Ausnutzung
Frühjahrsausstellung österreichischer Kunstgewerbe. Teewärmer _ '
mit bunter Stickerei, von Melitta Lesen" zu Funktionen hin.
I5